„Die neue Anlage bietet für zehn Elektro-Fahrzeuge Ladestationen von bis zu 400 kW an und ermöglicht damit Ladezeiten im Rekordtempo, man ist bis zu vier Mal schneller als an konventionellen Anlagen“ – das verspricht die Energie Steiermark im Zusammenhang mit dem neuen „Lade-Hub“ für E-Fahrzeuge am Autobahnknoten St. Michael in der Obersteiermark.

In die Station, die im September eröffnet werden soll, fließen rund 4,3 Millionen Euro. Laut Unternehmensangaben handelt es sich um „den landesweit größten öffentlichen ‚Mega-Hub‘ für ultraschnelles Laden“. Ein wesentlicher Teil der Investitionen sei dabei in die Verstärkung der Netzinfrastruktur entfallen, um die hohen Ladeleistungen langfristig sicherstellen zu können.

Werner Ressi (Vorstand Energie Steiermark), Nicole Sunitsch (Bürgermeisterin St. Michael in Obersteiermark), Martin Graf (Vorstand Energie Steiermark)
Werner Ressi (Vorstand Energie Steiermark), Nicole Sunitsch (Bürgermeisterin St. Michael in Obersteiermark), Martin Graf (Vorstand Energie Steiermark) © E-Stmk

„Mit dem Lade-Hub in St. Michael schaffen wir einen wichtigen Baustein für die Mobilität der Zukunft. Die Nachfrage nach leistungsfähiger Ladeinfrastruktur wächst kontinuierlich, und wir investieren gezielt in Angebote“, werden die Vorstände der Energie Steiermark, Martin Graf und Werner Ressi, in einer Aussendung zitiert.

Die Anlage soll auch als Pilotprojekt für weitere Standorte in der gesamten Steiermark dienen. „In den kommenden Jahren sollen zusätzliche Hubs errichtet sowie bestehende Standorte modernisiert und erweitert werden.“ Bis 2030 sollen in Summe 40 Millionen Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert werden.

Weitere Aufstockung vorgesehen

Ergänzt werde das Angebot am Standort St. Michael „durch eine moderne Lounge mit Imbissautomaten, einem Erlebnispfad für Kinder und Erwachsene sowie Sanitäranlagen, eine Überdachung des gesamten Areals sorgt für Schutz bei jeder Witterung“.

Die auf den Dächern installierte Photovoltaikanlage sowie ein eigenes Speichersystem sollen „wesentlich zur Energieversorgung des Lade-Hubs beitragen“. Zudem werde der Standort auch für zukünftige Erweiterungen vorbereitet. „Eine Aufstockung um bis zu zehn weitere Ladepunkte – darunter auch Ladeinfrastruktur für E-LKWs – ist vorgesehen“, wird betont.