Was ursprünglich als Gefallen für Freundinnen und Freunde begann, entwickelte sich zu einem eigenen Geschäftsmodell: Die Veldener Unternehmerin Lilly Baron (53) hat vor Kurzem den „Limousinenservice Baron“ gegründet. Oldtimer und Luxuslimousinen können samt Chauffeur für Hochzeiten, Feiern und Events gemietet werden. Anlass dafür waren wiederholte Anfragen aus ihrem Bekanntenkreis, ob sie ihren weißen Rolls Royce Silver Shadow aus dem Jahr 1975 als Brautwagen für Hochzeiten zur Verfügung stellen würde: „So kam mir die Idee, ein Geschäft daraus zu machen und meine besonderen Autos für besondere Anlässe zu vermieten“, erzählt Baron.

Besondere Fahrzeuge für besondere Anlässe

Zum Fuhrpark zählen neben dem Rolls Royce Silver Shadow auch ein Rolls Royce Silver Wraith II sowie ein Mercedes-Benz S 450 und ein Mercedes-Benz S 500. Die Fahrzeuge sind in Velden stationiert, können jedoch österreichweit gebucht werden. Häufig würde die Kontaktaufnahme über Hochzeitsagenturen erfolgen: „Für den schönsten Tag des Lebens sind die Rolls Royce wahnsinnig gefragt.“ Die Kosten für die Vermietung inklusive Chauffeur werden individuell auf Anfrage bekannt gegeben. Für Baron sind die Fahrzeuge weit mehr als bloße Fortbewegungsmittel: „Das sind keine Autos, die man im Alltag fährt. Gleichzeitig wären sie viel zu schade, um einfach nur in der Garage zu stehen“, sagt sie.

Der Rolls Royce aus dem Jahr 1975 wird gerne für Hochzeiten gemietet
Der Rolls Royce aus dem Jahr 1975 wird gerne für Hochzeiten gemietet © KLZ/Alexandra Pöcher

Von der Hochzeit bis zum Galaabend

Besonders gut eigne sich das Angebot für Hochzeiten rund um den Wörthersee, so Baron: „Wer beispielsweise in Maria Wörth heiratet und anschließend in Velden feiert, kann eine wunderbare Fahrt mit einem unserer Wagen genießen“, schwärmt die Unternehmerin. Doch nicht nur Brautpaare zählen zur Zielgruppe, auch für Geburtstage, Fotoshootings, Business-Events sowie Gala- und Festveranstaltungen können die Limousinen gebucht werden. Privat nutzt Baron ihre Fahrzeuge dagegen nur selten. „Für den Alltag sind sie einfach nicht so geeignet“, sagt sie lachend.