Ein Drahtzaun wäre einem jungen Streunerkater in Kopfing (Kaindorf) Dienstagmorgen beinahe zum Verhängnis geworden. Eine aufmerksame Bewohnerin hatte ein Wimmern gehört und den Kater, der mit den Hinterbeinen feststeckte, entdeckt und die Feuerwehr Kaindorf alarmiert.

Das Tier hatte sich aus Panik so in dem Zaun verfangen, dass es einige Zeit dauerte, bis es sechs Einsatzkräfte der FF Kaindorf befreien konnten. „Er war wirklich wie ein Paket verschnürt und so panisch, dass wir wirklich Probleme hatten, ihn zu sichern“, schildern die Florianis.

Der Kater wurde schließlich zur örtlichen Tierärztin Sabine Prechtl gebracht, untersucht und in Narkose versetzt. Hier zeigte sich, dass er keine offenen Wunden, sondern bloß Druckstellen davon getragen hat. Da er nicht gechipt war, wurde er auch gleich kastriert und geimpft.

Bereits Donnerstagmittag wurde der kleine Kerl schließlich von Mitarbeitern des Bauhofs in seiner gewohnten Umgebung frei gelassen. „Wir wollen uns noch einmal bei der Tierarztpraxis für die fürsorgliche und kostenlose Behandlung bedanken“, so die FF Kaindorf.

Sabine Prechtl (rechts) mit ihrem Team (Regina Grabner und Martina Groppenberger) sowie dem noch etwas „verschlafenen“ Kater nach der Narkose
Sabine Prechtl (rechts) mit ihrem Team (Regina Grabner und Martina Groppenberger) sowie dem noch etwas „verschlafenen“ Kater nach der Narkose © FF Kaindorf