„Es ist ein Gemetzel“, fasst Graz-Manager Michael Schweighofer die Situation in der Abstiegsrunde der HLA Meisterliga zusammen. Auch in der vierten Runde gab es erneut nur Heimsiege, weshalb jedes Team bei zwei Siegen und zwei Niederlagen hält – getrennt durch nur zwei Punkte. Einen hinter Schwaz und Bregenz sowie einen vor Hollabrunn liegt nun die HSG Graz, welche die Niederösterreicher dank eines 35:30 (15:12)-Sieges überholt hat.
„Wir sind schwer ins Spiel gekommen, man hat gemerkt, dass alle nervös sind“, sagte Schweighofer. „Aber die Halle war aufgrund der geringen Kapazität gerammelt voll, das hat geholfen. Es war eine Bombenstimmung“, sagte Schweighofer. Denn die Partie wurde nicht im Sportpark, in dem die Badminton Austrian Open stattfinden, sondern in der alten Heimat Eggenberg im ASKÖ-Stadion ausgetragen. Am Freitag geht es für die HSG nach Tirol: Gelingen Graz bei Schwaz und Bregenz bei Hollabrunn entgegen dem Gesetz der Serie am vorletzten Spieltag Auswärtssiege, wäre der Klassenerhalt fix.