Seit 65 Jahren ist der Filmklub Zeltweg Treffpunkt für Menschen, die ihre Leidenschaft für das Filmen teilen. Gegründet wurde der Verein von Filmbegeisterten, die ihre Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und ihre Werke gemeinsam weiterentwickeln wollten. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Zweimal im Monat treffen sich die elf Mitglieder im kleinen Raum über dem Volksheim Zeltweg zum Gedankenaustausch. Jeder bringt dabei seinen eigenen Zugang zum Filmen mit.

Im Mittelpunkt der Klubabende stehen nicht nur die Vorführungen selbst, sondern die gemeinsame Analyse. Bildgestaltung, Ton, Perspektive oder Schnitt werden diskutiert und kritisch hinterfragt. „Filmen ist erzählen mit bewegten Bildern“, ist man sich im Filmklub einig.

Festival in der „Burg“

Auch die Digitalisierung beschäftigt die Mitglieder. Go-Pro-Kameras, Smartphones und Schnitt-Apps werden zwar als Chance gesehen, junge Menschen für das Filmen zu begeistern, gleichzeitig gibt es innerhalb des Vereins unterschiedliche Meinungen darüber, wie stark sich das klassische Filmerlebnis dadurch verändert hat. Einig ist man sich in einem Punkt: Entscheidend bleiben eine gute Geschichte und ein spannender Aufbau.

Ein Höhepunkt wartet 2026 auf den Filmklub Zeltweg als Veranstalter: Von 3. bis 6. Juni findet in der Burg Spielberg das „Festival der österreichischen Film-Autoren“ statt, gleichzeitig die 62. Staatsmeisterschaft des Verbandes österreichischer Film-Autoren (VÖFA). Dabei werden die besten nicht-kommerziellen Filme aus ganz Österreich präsentiert und von einer fünfköpfigen Jury besprochen. Der Eintritt zu den Vorführungen ist frei.