20 Gemeinden und sechs Schutzgebiete, darunter der Nationalpark Gesäuse, bilden seit März das Naturnachtgebiet Eisenwurzen. Es erstreckt sich über drei Bundesländer – die Steiermark sowie Ober- und Niederösterreich – und ist mit 2400 Quadratkilometer das größte Naturnachtgebiet Mitteleuropas. Im Gesäuse sind in klaren Nächten bis zu 6000 Sterne, die gesamte Milchstraße sowie zahlreiche Planeten mit bloßem Auge sichtbar. Die Ortschaft Johnsbach ist nicht nur der dunkelste Ort Österreichs, sondern sogar des ganzen Alpenbogens.

Für alle, die den Nachthimmel im Gesäuse erleben wollen, haben der Tourismusverband, der Nationalpark und die Betriebe der Region eine Reihe entsprechender Erlebnisse, Veranstaltungen und besonders geeignete Beobachtungsplätze ins Leben gerufen. Bei den Erlebnissen und Veranstaltungen reicht der Bogen von Nachtwanderungen bis hin zu Fotokursen, zu den besonders geeigneten Platzerl zum Sternderlschauen zählen unter anderem der Buchauer Sattel, das Erlebniszentrum Weidendom und die Burgruine Gallenstein.