Nach der Unwetterkatastrophe im Juni 2022, die in Treffen und Arriach massive Schäden verursachte wird in Arriach weiter in den Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur investiert. In der Regierungssitzung am Dienstag wurde der Landesmittelanteil für das Projekt „Arriacherbach – Detailprojekt Plaikengraben“ beschlossen. Das Land Kärnten unterstützt die Maßnahmen mit 725.000 Euro, die Gesamtinvestition beträgt 2,9 Millionen Euro. Die Umsetzung ist von 2026 bis 2028 geplant.

„Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt, um die Sicherheit in der Region nachhaltig zu erhöhen“, betonen Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP) und Wasser- und  Gemeindereferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger (SPÖ).

Sohlgurte und Ufersicherungen geplant

Ziel der Maßnahmen ist es, den Siedlungsraum entlang des Plaikengrabens sowie der Runse Ebenbauer besser vor Hochwasser, Muren, Geschiebe und Schwemmholz zu schützen. Geplant sind unter anderem eine Geschiebefiltersperre, Sohlgurte zur Sicherung der Abflussverhältnisse bis zum Mühlbach sowie Ufersicherungen in Grobsteinschlichtung.

Das Straßenbaureferat des Landes beteiligt sich finanziell an den Maßnahmen. „Wir investieren damit gezielt in den Schutz unserer regionalen Straßeninfrastruktur. Mit dem Vorhaben in Arriach sichern wir die L46 Teuchen Straße nachhaltig ab und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit“, so Gruber. Finanziert wird das Projekt gemeinsam von Bund, Land Kärnten, Landesstraßenverwaltung und dem Schutzwasserverband Gegendtal-Ossiacher See.