Eisschützen verbrennen Frauenpuppe: Alter Brauch löst heftige Kritik aus
Eine Murauer Eisschützenrunde beendet die Saison mit dem Verbrennen der „Eisbahndudel“, einer Frauenpuppe. Tradition, wie sie sagen. Geschmacklos, wie Frauen auf Social Media meinen.
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Eine Frauenpuppe wird traditionell von der Murauer Eisschützenrunde verbrannt, was zu heftigen Diskussionen führt.
Der Brauch wird von vielen als geschmacklos und gewaltverharmlosend kritisiert, insbesondere von Frauen auf Social Media.
Präsident Manfred Mildner verteidigt die Tradition als kulturelles Ritual ohne geschlechtsspezifische Absicht.
Der Grazer Frauenrat und das Women's Action Forum fordern eine Anpassung der Traditionen an moderne gesellschaftliche Werte.
In Vorarlberg haben einige Veranstalter bereits auf Kritik reagiert und die weibliche Figur durch neutrale Symbole ersetzt.
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