Mali, Burkina Faso und Niger verlassen Weltstrafgericht
Die westafrikanischen Staaten Mali, Burkina Faso und Niger - alle von einer pro-russischen Militärjunta regiert - treten aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) aus und erkennen seine Rechtsprechung nicht länger an. Sie warfen dem Gericht am Dienstag vor, Kriegsverbrechen nur willkürlich zu verfolgen und ein "Instrument neokolonialer Unterdrückung" zu sein. Mit ähnlichen Vorwürfen hatten die drei schon die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) verlassen.
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