Oh Schreck, ein Donnern ist aus der Ferne zu hören. Bei so manchen Hausbesitzern ist ein herannahendes Gewitter mit der Angst vor Überschwemmungen verbunden. Absolut vermeidbar sind in dieser Hinsicht Überschwemmungen der Abwassersysteme, Dachentwässerungen und Sickerschächte. Mit einem Reinigungs- und Instandhaltungskonzept sind Sie auf der sicheren Seite:

Überschwemmungen: So passiert’s

Sorgen Sie vor, damit es gar nicht erst zur Überschwemmung kommt
Sorgen Sie vor, damit es gar nicht erst zur Überschwemmung kommt © Kokhan O - stock.adobe.com (KOKHAN OLEKSANDRA)

Woher kommt der Teich im Vorgarten? Die sommerlichen Starkregen stellen so manche Hausbesitzer vor eine Herausforderung. Durch Moos, Laub, Blütenstaub und ähnliches kann die Kanalisation im Laufe des Jahres immer weiter verstopfen – genauso z.B. durch unsachgemäße Entsorgungen von Feuchttüchern oder anderen Hygieneartikel in der Toilette. Durch die übermäßige Wassermenge bei einem Starkregen ist das System überlastet – der Abfluss blockiert und es kommt zur Überschwemmung. Ein verstopfter Kanal muss sich aber nicht zwangsläufig auf diese extreme Form bemerkbar machen. Schon eine verstopfte Toilette, ein Blubbern oder ein schlechter Wasserabfluss in Badewanne und Dusche können Anzeichen dafür sein, dass ein Problem mit dem Abwasserkanal besteht.

Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Die beste Lösung: Lassen Sie es erst gar nicht zu einer Überschwemmung kommen! Setzten Sie am besten auf ein ganzheitliches Konzept, um die Lebensdauer Ihres Hauskanals zu erhöhen. Ein solches hat auch den Vorteil, dass Sie vor unangenehmen Gerüchen aus dem Kanal verschont bleiben, die sich ansonsten bei Ablagerungen vor allem im Sommer gerne bemerkbar machen. Neben der regelmäßigen Kanalreinigung sollten Sie auch Ihre Abflüsse und Rohre in Schuss halten. Ihre Grundleitung sollten Sie etwa alle drei Jahre spülen. Bei Ihrem Terrassenabfluss oder der Sickerleitung kann sogar eine Reinigung alle ein bis drei Jahre notwendig sein.

Wer auf eine regelmäßige Reinigung verzichtet und es auf eine Überschwemmung ankommen lässt, muss schlimmstenfalls mit teuren Schäden rechnen. Mögliche weitere Folgen eines verstopfen Kanals sind das Überlaufen des Abflusses und damit verbundene Schäden an Wänden und Böden sowie eine Beschädigung der Grundsubstanz des Gebäudes.

Durch die regelmäßige Reinigung Ihres Kanals und Ihrer Rohre können Sie sich auf lange Sicht viel Ärger und Geld ersparen
Durch die regelmäßige Reinigung Ihres Kanals und Ihrer Rohre können Sie sich auf lange Sicht viel Ärger und Geld ersparen © Saubermacher / kump.photography

Ein wichtiger Hinweis: Verwenden Sie Ihre Toilette nicht zur Entsorgung Ihres Mülls, wie Speiseresten oder Katzenstreu – dies ist der „effizienteste“ Weg, um Ihre Kanalisation zu verstopfen.

Kanalreinigen – so wird’s gemacht

Profis am Werk für Ihren Kanal
Profis am Werk für Ihren Kanal © Saubermacher / kump.photography

Es gibt verschiedene Wege, Ihren Kanal wieder freizubekommen. Je stärker die Ablagerungen sind, desto eher sollten Sie einen Fachmann rufen. Steht die Überschwemmung bereits in Ihrem Vorgarten, ist es für Reinigungsmaßnahmen in Eigenregie auf alle Fälle zu spät. Macht sich die Verstopfung zum Beispiel nur durch langsam abfließende Abflüsse bemerkbar, sollten Sie es zuerst noch mit sanften Reinigungsmethoden selbst versuchen. Versuchen Sie zunächst Ihren Abfluss einfach zu spülen – bei leichten Ablagerungen kann ein kräftiger Wasserdurchfluss manchmal schon helfen. Heißes Wasser und Spülmittel wirken zusätzlich verstärkend.

Nicht nur für Privathaushalte: Gerade auch für Unternehmen ist die regelmäßige Reinigung ihres Kanals ein wichtiges Thema
Nicht nur für Privathaushalte: Gerade auch für Unternehmen ist die regelmäßige Reinigung ihres Kanals ein wichtiges Thema © Saubermacher / kump.photography

Entstanden in Kooperation mit Saubermacher.