Fehler Nummer 1: Sie verharren in der immergleichen Schlafposition
Wir alle kennen es, egal welche Position man während der Einschlafphase einnimmt, irgendwann geht es ganz automatisch in die eine, heißgeliebte Schlafstellung. Durch das Einnehmen einer einseitigen Position werden jedoch Verspannungen gefördert. Sie sollten daher regelmäßig zwischen der linken Seitenlage und der Rückenlage mit ausgestreckten Beinen wechseln. Bei der linken Seitenlage wird durch die Entspannung die Durchblutung im Rücken gefördert. Die Rückenlage ist zusätzlich ein wirksamer Gegenpol zur „nächtlichen Sitzposition“ (die Seitenlage, durch die angewinkelten Beine).
Ein wirkliches No-Go in Sachen Schlafposition stellt die Bauchlage dar. In dieser wird nämlich Druck auf Gelenke und Muskeln ausgeübt – oftmals kommt es zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule und zu Verspannungen im Bereich der Nackenmuskulatur.
Fehler Nummer 2: Sie verzichten auf Bewegung, wenn es schmerzt
Es mag wie der logische Schritt klingen: Der Rücken schmerzt, also wird auf Bewegung verzichtet. Genau das ist aber ein großer Fehler – ein Teufelskreis aus Schmerz, Blockaden und zu wenig Bewegung entsteht. Durch Bewegung schüttet der Körper entzündungshemmenden Zytokine aus, die Faszien werden gelockert und die Muskeln werden gestärkt. Letztere sind das Um und Auf für einen gesunden Rücken.
In einem Punkt ist der Schonungsgedanke natürlich nicht ganz falsch: Es gibt auch ein zu Viel des Guten und die falsche Bewegung. Bei Twinswird Ihnen ein individuell passender Trainingsplan für Ihren gesunden Rücken zusammengestellt. Wie Sie eine einseitige Bewegung im Alltag vermeiden und was sofort bei Nackenbeschwerden und Verspannungen hilft können die TWINS-Coaches Ihnen erklären.
Fehler Nummer 3: Sie denken nicht ganzheitlich
Rückenschmerzen müssen nicht zwangsläufig an einer falschen Körperhaltung liegen. Faszien, einseitige Bewegung, die falsche Ernährung und vieles mehr können der Auslöser für diese sein. So kann nicht nur die Position, sondern auch die Qualität des Schlafes (mit-) verantwortlich sein bei Rückenbeschwerden. Ein Tipp: Entspannend, durchblutungsfördernd und rezeptfrei – der Gang in die Sauna. Gönnen Sie sich regelmäßig einen Gang in die Sauna und profitieren Sie vom Wärmeimpuls. Auch hier können Sie die oben angeführte Rückenlage mit Streckung, ganz entspannt, einbauen.
Tipp Nr. 1: Ihre neue Office-Formel heißt 40-15-5 = 1 Stunde Rückenglück
Nur auf dem Bürosessel hängen war gestern. Ihre neue Formel zum Glück heißt: 40 Minuten dynamisch sitzen, 15 Minuten stehen, fünf Minuten bewegen. Wie das in der Praxis aussehen kann: Wechseln Sie während er 40 Minuten möglichst oft Ihre Haltung im Kleinen, indem Sie sich z.B. auf der Sitzfläche hin- und herdrehen, Ihr Körpergewicht verlagern und Hüfte kreisen lassen. Für die 15 Minuten im Stehen können Sie zum Beispiel Telefontermine bündeln oder auch wunderbar am Laptop in stehender Position arbeiten. Danach nutzen Sie die fünf Minuten um etwa Wasser nachzufüllen oder sich einfach kurz die Beine zu vertreten.
Tipp Nr. 2: Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
Zähne zusammenbeißen und Kopf einziehen – nur zwei der stressbedingten Körperreaktionen, die noch von unseren Vorfahren in uns stecken. Der Muskeltonus steigt, man bereitet sich darauf vor, vor einer Bedrohung zu fliehen oder einen Angreifer abzuwehren. Wird Stress zum Dauerzustand, wird das allerdings zum Problem. Und auch das kann zu Rücken- und Nackenschmerzen führen. Durch das Erlernen der Progressiven Muskelrelaxation entsteht eine neue Sensibilität für Anspannungszustände und die Differenz zwischen An- und Entspannung wird wieder spürbar. Erst anspannen, dann lockerlassen: was so simpel klingt, hat eine positive Auswirkung auf den ganzen Körper. Der Muskeltonus lässt nach, Herz- und Atemfrequenz und Blutdruck sinken messbar. Das Gefühl von innerer Ruhe wirkt wie ein Gegenspieler bei Stress- und Schmerzzuständen und hat langfristig sogar positive Auswirkungen auf die Psyche.