Der Cargo Terminal Graz zählt zu den Top-8-Logistikstandorten Europas und blickt auf ein starkes Jahr 2025 zurück. Seit der Eröffnung des zweiten Terminals Ende 2024 arbeitet der Cargo Terminal Graz bereits wieder nahe an der Vollauslastung, obwohl über die Koralmbahn noch keine Container ankommen. Ein wesentlicher Treiber ist die Automotive-Industrie. Magna Steyr in Graz hat neue Fertigungsaufträge für E-Automodelle erhalten. Diese Produktion sorgt für zusätzliche Güterströme. Derzeit werden rund 1500 Containerbewegungen und bis zu 700 Lkw-Abfertigungen am Tag bewältigt.

Auf das starke Mengengeschehen reagiert der Terminal auch infrastrukturell. Der operative Betrieb erfolgt derzeit mit fünf Portalkränen. Um die Umschlagsleistung weiter zu steigern, wird 2026 in einen sechsten Portalkran investiert. Gleichzeitig stößt der Cargo Terminal Graz auch flächenmäßig an seine Grenzen. In Abstimmung mit den Umlandgemeinden und der Raumplanung werden Entwicklungsmöglichkeiten ausgelotet, die den künftigen Anforderungen gerecht werden und die strategische Bedeutung des Standortes bewahren.

Auch bei den Zugverbindungen ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Künftig werden die zentral- und südosteuropäischen Wirtschaftsräume noch besser angebunden. Im Hinblick auf die Südhäfen rückt neben dem Hafen Koper zunehmend auch der Hafen Triest sowie der Containerterminal Rijeka Gateway als attraktive Alternativen in den Fokus.

Infos: cargoterminalgraz.com