Unter dem Titel „Lawful but Awful“ rückte ZARA digitalen Hass in den Mittelpunkt, der zwar rechtlich zulässig, aber dennoch schädlich ist. Der Bericht zeigt, wie solche Postings Betroffene verletzen, mundtot machen und den demokratischen Austausch stören.

Seit 2017 dokumentierte ZARA 15.113 Fälle von Online-Hass, davon 1.716 im aktuellen Zeitraum. Viele Meldungen waren vorurteilsmotiviert, vor allem rassistisch oder sexistisch. 54 Prozent der Inhalte waren nicht strafbar, belasteten die Betroffenen aber dennoch. Bei strafrechtlich relevanten Fällen dominierten Beleidigungen, gefolgt von Verhetzung, Cyber-Mobbing und Verstößen gegen das Verbotsgesetz – Opfer davon können sich direkt an ZARA wenden. „ZARA ist offizieller Trusted Flagger nach dem EU Digital Services Act, wodurch Plattformen unsere Meldungen prioritär prüfen“, erklärt Geschäftsführerin Rita Isiba.

Unterstützt wird der Verein von Magenta Telekom mit Kampagnen und Workshops im Rahmen der seit über zehn Jahren bestehenden Initiative ConnectedKids. „Wir merken, dass Hass im Netz schon bei den Jüngsten ein Thema ist“, sagt Maria Rus, Head of Social Responsibility. „Unter dem Motto ‚Be Hope‘ vermitteln wir den Kindern, dass sie selbst aktiv Hoffnung und Zuversicht verbreiten können.“

„Be Hope“ wird künftig als Schwerpunkt innerhalb von ConnectedKids speziell auf Hass im Netz ausgerichtet. Auch in der Steiermark und Kärnten entstehen mehr Initiativen für Schulen.