Ein Impulsqualifizierungsverbund (IQV) ist ein Zusammenschluss von mindestens fünf Unternehmen einer Region/Branche, mit dem Ziel, bedarfsgerechte und überbetrieblich verwertbare Schulungen zu planen und durchzuführen. Voraussetzung für eine Förderung der Kurskosten ist, dass die Qualifizierungen arbeitsmarktbezogen und überbetrieblich verwertbar sind.“ Soweit die Basisinformation in der einschlägigen Broschüre des AMS.
Und so funktioniert es: Erst einigen sich die Unternehmen darauf, sich zu einem Qualifizierungsverbund zusammenzuschließen, und bekunden ihr Interesse beim Service für Unternehmen / AMS in Liezen, Bad Aussee oder Gröbming. Gemeinsam mit den beteiligten Betrieben und einschlägigen Profis wird dann ein Qualifizierungsprogramm erarbeitet und Angebote für die 10 bis 15 beschlossenen Kurse eingeholt, z. B. beim WIFI, beim bfi oder auch bei anderen Schulungseinrichtungen oder Trainern. Ziel ist die Höherqualifizierung der Mitarbeitenden.
Welche Mitarbeitenden braucht‘s für eine Förderung? Laut IQV sind dies Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 45, Arbeitnehmerinnen mit Lehrabschluss bzw. Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule (nur Frauen) und alle Arbeitnehmenden mit höchstens Pflichtschulabschluss.
„Aber“, so die zuständige Expertin beim AMS, Gertraud Koller, „an den Kursen können auch andere Personen aus den Unternehmen teilnehmen. Werden z. B. sieben Leute gefördert und drei nehmen zusätzlich teil, ist das für das Unternehmen immer noch viel günstiger, als die Kurse für die drei extra zu bezahlen. Außerdem finden die Kurse vor Ort statt, man spart sich also viel (Fahrt-)Zeit.“
Mögliche Kurse? Laut Gertraud Koller ist (fast) alles möglich: Technik, Sprachen, IT oder auch das Thema Führerschein.