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FERIENWOHNUNGSMARKTDie teuersten Domizile in den Alpen

Der eindeutige Sieger im Ranking der 24 Top-Ferienorte im Alpenraum durch die Schweizer Großbank UBS ist die Destination Engadin/St. Moritz. Platz vier und fünf geht allerdings schon an Österreich.

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Umgerechnet rund 13.200 Euro sind laut aktueller Erhebung für den Quadratmeter Wohnfläche in Engadin/St. Moritz für Ferienimmobilien zu berappen. Das ergibt klar den ersten Rank unter den teuersten Ferienimmobilien in den Alpen. Platz zwei geht an Gstaad - mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 12.300 Euro. Die Walliser Destination Verbier ist dagegen im Vergleich zum Vorjahres-Ranking mit 10.580 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche um drei Plätze auf den sechsten Rang zurückgefallen. Eine Ferienwohnung mit 80 Quadratmetern Wohnfläche unter 430.000 Euro lässt sich in der Schweiz nur an Nischenstandorten wie Evolene, Leukerbad oder Disentis/Muster finden, resümiert die UBS.

Courchevel vor St. Anton

Außerhalb der Schweiz ist das französische Courchevel mit Preisen über 11.500 Euro pro Quadratmeter die drittteuerste Destination im Alpenraum, vor St. Anton am Arlberg (Platz 4) und Kitzbühel (Platz 5) in Österreich mit rund 11.180 Euro. In der teuersten italienischen Destination, Cortina d'Ampezzo, müssen durchschnittlich 9200 Euro pro Quadratmeter hingeblättert werden.

Größerer Preisanstieg in Österreich

Die UBS rechnet auch im laufenden Jahr mit leicht steigenden Preisen für Zweitwohnungen im Schweizer Alpenraum. Als Haupttreiber werden der schwächere Franken und die gut laufende Konjunktur angeführt, was die in- und ausländische Nachfrage stärken werde. Im vergangenen Jahr hat sich der Ferienwohnungsmarkt in den Schweizer Alpen allerdings  schwächer entwickelt als der in Österreich und Frankreich. Die Preise für Ferienwohnungen im Schweizer Alpenraum stiegen zwar um 1,1 Prozent, hinken aber der Preisentwicklung in Österreichs mit plus 5 Prozent und Frankreichs (plus 3 Prozent) hinterher, heißt es bei UBS.

Airbnb & Co.

Sharing-Economy-Angebote wie Airbnb sind nach Einschätzung der Großbank für Vermieter im Alpenraum nur bedingt attraktiv. Überdurchschnittliche Mieteinnahmen ließen sich nur an Standorten mit besonderer touristischer Anziehungskraft sowie während der Winter-Hauptsaison erzielen. Und die erzielbaren Renditen seien niedriger und volatiler als im Durchschnitt der größten Schweizer Städte.

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