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WILLHABEN-MARKTÜBERSICHT MIETWOHNUNGEN 2018Teures Pflaster Wien, moderate Preise in Graz und Klagenfurt

Die Immobilienplattform willhaben hat auch heuer wieder die Angebotspreis-Entwicklung am Mietwohnungsmarkt untersucht. Mehr als 230.000 entsprechende Anzeigen wurden dabei insgesamt analysiert. Hier das Ergebnis im Detail.

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Ein Vergleich der Angebotspreise aus dem Kalenderjahr 2017 mit 2016 ergibt ein eindeutiges Bild:In mehr als 80 % der untersuchten Bezirke zogen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Mietwohnungen weiter an. Die deutlichste Aufwärtsentwicklung im Beobachtungszeitraum verzeichnete Oberpullendorf (15,6 %), mit einem Minus von 3,6 % gingen die Quadratmeterpreise in Hermagor am stärksten zurück. Österreichweit stiegen die Preise im Schnitt um ca. 2,6 Prozent.

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Bei den Landeshauptstädten zeigt sich ein gemischtes Bild. Während in St. Pölten (-1,6 Prozent), Eisenstadt (-0,7 Prozent) und Graz (-0,2 Prozent) die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von 2016 auf 2017 etwas zurück gingen, stiegen die Mieten in Innsbruck (2,8 Prozent), Salzburg Stadt (1,9 Prozent), Linz (0,6 Prozent) und Klagenfurt (0,1 Prozent).

Die teuersten Plätze

Die in absoluten Zahlen höchsten durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Mietwohnungen wurden 2017 laut der analysierten Angebote übrigens mit 18,67 Euro im 1. Bezirk in Wien erzielt. Auf den weiteren Plätzen folgten Innsbruck (16,53 Euro/m²), Wien Neubau (14,86 Euro/m²), Kitzbühel (14,76 Euro/m²) Döbling (14,70 Euro/m²), Wieden (14,68 Euro/m²), Mariahilf (14,64 Euro/m²) und Salzburg Stadt (14,59 Euro/m²).

Bundesländervergleich

In allen ländlichen Bezirken und kleineren Städten in der Steiermark stiegen die Angebotspreise im Jahresvergleich. Dabei ging der durchschnittliche Mietpreis bei Angeboten in Murau am deutlichsten nach oben (7,9 Prozent). Nur in Graz gab es eine leicht rückläufige Entwicklung (-0,2 Prozent), wobei sich der Quadratmeterpreis im Schnitt bei rund 11 Euro/m² hielt.

Angebotspreisentwicklung von Mietwohnungen im Jahresvergleich 2016-2017 im Detail Foto © KK

In Kärnten zeigt sich folgendes Bild: Die Mietwohnungen in Villach oder Klagenfurt kamen 2017 mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von rund 10 Euro pro Quadratmeter auf den Markt. Die Aufwärtsentwicklung im Vergleich zu 2016 verlief gebremst (0,1 Prozent in Klagenfurt) bis moderat (3,3 Prozent in Villach). In Wolfsberg stieg der durchschnittliche Angebotspreis am deutlichsten, nämlich um 12 Prozent auf rund 8,10 Euro/m². Die günstigsten Angebote fand man am ehesten im Bezirk Hermagor (-3,7 Prozent und ca. 6,70 Euro/m²).

Angebotspreisentwicklung von Mietwohnungen im Jahresvergleich 2016-2017 im Detail Foto © KK

 

Kommentare (1)

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Das wird Bürgermeister Nagl ändern!

Es ist ein Fakt, bei Städten mit Olympiabewerbungen steigen die Mieten um durchschnittlich 20% - bei einer Olympiade dann nochmal um 20%. Danke!

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