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WOHNPORTRÄTWie man Luft und Licht in eine dunkle Wohnung bringt

Als Elke Beiglböck das Restauraunt der Familie Riederer besuchte, kam sie gleich doppelt auf den Geschmack - und holte sich die Wirtin Katarina Riederer als Einrichtungsberaterin ins Haus.

Katarina Riederer (links im Bild) und ihre Auftraggeberin Elke Beiglböck - auf der neuen (alten) Couch © LUIGI CHIARIELLO
 

Es war die Haubenküche Tom Riederers, die das niederösterreichische Ehepaar Beiglböck vor mittlerweile vier Jahren das erste Mal zum ehemaligen Pfarrhof in St. Andrä im Sausal führte: Tom und Katarina Riederer hatten das Anwesen damals gerade liebevoll revitalisiert. (Hier geht es zur Geschichte über den Pfarrhof) Neben dem Essen begeisterte die Besucher auch das Ambiente: „Mir gefiel von Anfang an die Verbindung von Altem und Neuem und wie hell die Räume wirken, obwohl der Pfarrhof eher dunkel ist“, erklärt Elke Beiglböck ihre Begeisterung für das Interieur des Pfarrhofs, das die Handschrift der Hausherrin trägt. Langer Rede kurzer Sinn: Die Beiglböcks wurden Stammgäste im Pfarrhof und den angeschlossenen Gästezimmern, und als in ihrem Einfamilienhaus im Vorjahr eine größere Veränderung anstand, dachten sie sofort daran, sich bei Katarina Riederer Unterstützung zu holen.

Homestory: Hier wird mit Augenmaß renoviert

Der Essbereich vor dem Umbau...

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.... und danach.

LUIGI CHIARIELLO

So sah es früher im Arbeitszimmer der Eltern aus...

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. .. und danach. Der neue Schreibtisch bietet Platz für vier Personen - also auch für die Kinder.

LUIGI CHIARIELLO

Die Küche vor dem Umbau...

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... So sieht sie heute aus.

LUIGI CHIARIELLO

Die Räume wirken jetzt alle viel heller...

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Das Wohnzimmer vor dem Relaunch..

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... Kaum zu glauben: Das Sofa ist eigentlich das alte...

LUIGI CHIARIELLO

Im Wohnzimmer fehlte es vor dem Umbau irgendwie an Luft und Leichtigkeit...

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... jetzt sieht es ganz anders aus.

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Auch der Schlafbereich wurde verändert...

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... das Bett ist neu, die Ikea-Nachtkästchen wurden nur verschönert

LUIGI CHIARIELLO

Und hier ein Blick auf die Garderobe vor der Renovierung...

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... und danach...

LUIGI CHIARIELLO
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Die Ausgangslage: „Wir haben uns vor zwölf Jahren mit eher dunklen Möbeln eingerichtet, es gab ein rotes Sofa und Wandfarben, die ich einfach nicht mehr sehen konnte“, schildert Elke Beiglböck die Situation und ergänzt: „Wir wollten nicht alles neu haben: Es ging um eine Renovierung mit Bedacht.“ Der Pfarrhof war dabei gewissermaßen das Musterhaus.

Elke und Jürgen Beiglböck mit ihren Kindern Ben und Finn Foto © LUIGI CHIARIELLO

De facto wurde das ganze rund 100 Quadratmeter große Erdgeschoß bis auf die Einbauküche komplett umgemodelt: Die Böden wurden abgeschliffen, Fliesen erneuert und Möbel ausgetauscht. In allen Räumen ziehen sich jetzt helle, freundliche Farben von Beige über Vanille bis Taupe durch. „Wenn man im Raum steht, fühlt man sich wie in Watte eingepackt“, sagt Riederer.

WISSENSWERT

Renovierung der Wohnräume einer Familie in der Buckligen Welt in Niederösterreich.
Planungsbeginn Juni 2017, bis Weihnachten 2017 wurden Angebote für alle Gewerke eingeholt. Umsetzung bzw. Fertigstellung binnen exakt drei Wochen im April 2018.

Katarina Riederer, die zuerst im Einrichtungsbereich tätig war, ehe sie in der Gastronomie landete, bietet bei Bedarf auch Interieurberatung an.
Kontakt: www.tomr.at

 

Statt die bekannten Möbelhäuser zu durchkämmen, designte die Einrichterin Kästen & Co. selbst, zeichnete die Entwürfe und ließ sie vom Tischler umsetzen. Eichenholz und matt lackierte Fronten bestimmen jetzt das Bild. Besondere Raffinesse steckt im Schreibtisch im Arbeitszimmer, der den Eltern und ihren zwei Kindern gemeinsam Platz bietet: Unter anderem ist der Papierkorb direkt in den Tisch eingebaut.

Ich bin ein Mensch mit Liebe zum Detail - zu Qualität, zeitlosem und praktischem Design sowie Kunst.

Katarina Riederer

Dass nicht alles weggeworfen werden muss, zeigt sich im Wohnzimmer: Das alte, rote Sofa - „die Familie hätte kein bequemeres finden können“, sagt Riederer - wurde neu gepolstert und mit einem hellen Stoff bezogen. Die Küche bekam eine neue Arbeitsplatte, ein neues Induktionskochfeld, auch Fliesen und Fensterbänke wurden ausgetauscht: Die Fronten aus Fichtenholz blieben hingegen erhalten. „Hier sind wir ja auf dem Land, da darf der rustikale Touch ruhig bleiben“, sagt Riederer. Im Schlafzimmer wurde in ein neues Bett investiert, die alten Ikea-Möbel durften bleiben, wurden aber vom Tischler abgeschliffen und weiß-grau eingefärbt. Der Rest ist Deko, könnte man sagen: Liebevoll ausgesuchte Vasen, Teller, Kerzen, Schalen, Pölster und Decken machen die Einrichtung rundum stimmig. „Wir sind restlos begeistert, wie hell und gemütlich alles geworden ist“, schwärmt die Hausherrin.

 

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