AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Kärntner Holzbaupreis 2017Die schönsten Kärntner Holzbauten

18 Preise für 81 Einreichungen. Alle zwei Jahre wird im Klagenfurter Napoleonstadel der Holzbaupreis vergeben.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Siegerprojekt in der Kategorie Wohnbau: Wohnanlage in Klagenfurt © www.proholz.at
 

Eine Klagenfurter Wohnanlage der Architektengemeinschaft winkler+ruck, Ernst Roth und Harald Grantner, die zu einem Drittel aus Holz (vorgefertigte Tafelelemente aus Weißtanne und Lärche) errichtet wurde, ist einer von drei Hauptpreisträgern beim Kärntner Holzbaupreis 2017. Weitere Preise gingen an die Bio-Heumilch-Käserei „Kaslab´n Nockberge“ (Gewerbe) sowie an das „Gartenhaus Winkler“ (Einfamilienhaus), beide geplant vom jungen Architektenteam Hohengasser/Wirnsberger.

Insgesamt waren 81 Projekte eingereicht worden. 18 davon wurden gestern Abend im Klagenfurter Napoelonstadel mit Preisen, Auszeichnungen und Anerkennungen bedacht. Eine dreiköpfige Jury hatte zuvor die gestalterische Idee, den zeitgemäßen Einsatz des Baustoffes Holz oder die Nachhaltigkeit des Energiekonzeptes für die Bauten bewertet.
„Das ungebrochen große Interesse am Holzbaupreis zeigt den hohen Stellenwert des Holzbaus in unserem Land. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Kärntner Baugeschehens“, erklärte anlässlich der Preisverleihung proHolz-Obmann Leopold Schnaubelt.

Kommentare (1)

Kommentieren
erhardvallant
0
0
Lesenswert?

Ein städtebaulicher Unfug

proholz ist eine wichtige Initiative, aber das Projekt Wohnanlage Einigkeitsstraße – Annabichler Straße in Klagenfurt mit einem Hauptpreis auszuzeichnen, ist eine krasse Fehlentscheidung der Jury. Da ändert auch fachchinesisches Schönreden nichts an der Tatsache, dass dieser Bau ein städtebaulicher Unfug ist. Der überall in der Stadt festzustellende Verdichtungswahn erlebt hier seinen traurigen Höhepunkt. Statt Siegenhäuser werden neuerdings die für unsere Breiten völlig ungeeigneten (teil)offenen Laubengänge gebaut, weil man damit eine höhere Grundstücksnutzung erreicht - hier sind die Wohnungseingänge direkt vom öffentlichen Gehweg aus einsehbar. Warum müssen soziale Wohnbauten so aussehen wie sie aussehen? Warum verbreiten sie so wenig positives Lebensgefühl, sondern immer mehr Hässlichkeit und Tristesse? Immer weniger Grün (im konkreten Fall zwei mickrige Bäumchen und verunkrautete Schotterbeete, in die Hausgärtchen ragen überdimensionale Abluftrohre aus der Tiefgarage). Immer weniger Sonne, weniger Intimsphäre, Enge in Monotonie – Hauptsache praktisch, schnell und billig. Warum fördern die rechtlichen Rahmenbedingungen die Ghettos von Morgen, anstatt menschenwürdiges Wohnen?

Antworten