Aug' in Aug' mit einer kleinen Figur, die keck am Rande eines Nierenspiegels sitzt. Matroschkas, Matrosen, Plastikschweinchen oder Gartenzwerge, die unter Lampenschirmen für Erleuchtung sorgen. Hundefiguren, die Teller voller Gummibären zieren. Aber auch alte Keksdosen- und Spielverpackungen, die nun als Uhren dienen. Es gibt nichts, was man nicht wiederverwenden könnte, lautet die Devise im Atelier von Fanny Justich – besser bekannt als "Fanny et mari". Hier zahlt es sich aus, einen zweiten Blick zu riskieren, um eine Entdeckungsreise in die eigene Kindheit zu machen, in der "Mensch ärgere dich nicht" (noch) gespielt wurde.
Vom Flohmarkt ins Wohnzimmer
Alte Möbel mit Augenzwinkern neu gedacht
Die Grazer Architektin Fanny Justich verwandelt Altes mit Witz in Dekoratives für die eigenen vier Wände. Ob Gartenzwerg, alte Keksdose oder Kleiderständer – nichts ist vor ihren Ideen sicher. Gut so.
© Juergen Fuchs