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Koowo VolkersdorfKooperatives Wohnen mitten in der Pandemie: Kann das gelingen?

In Eggersdorf bei Graz wird seit 2019 „kooperatives Wohnen“ praktiziert. Wie die Gemeinschaft den Corona-Härtetest bestanden hat.

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Gruppenbild der Bewohner aus dem Jahr 2019 © Ditz Fejer
 

"Wir streben nach einem gelingenden Miteinander und einem Einklang mit der Natur durch unser Vertrauen in den menschlichen Vielklang.“ Mit dieser gemeinsamen Vision bezogen 40 Erwachsene und 32 Kinder im September 2019 ein Wohnprojekt der ganz besonderen Art. „Koowo Volkersdorf“ (die Abkürzung steht für kooperatives Wohnen) in Graz-Umgebung ist eine Siedlung, die gewissermaßen als Dorf konzipiert und errichtet wurde – architektonisch (Wohnungen, Dorfplatz, Gemeinschaftsflächen etc.) und menschlich.

Zu Gast bei der Koowo Volkersdorf
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In 28 Mietwohnungen wird hier nicht nur nebeneinander gelebt, sondern miteinander, mit einer Solidarität über Generationen hinweg, entgegen dem allgemeinen Trend zu Ich-AGs und Einsamkeit. Man kann für sich bleiben, wenn man jemanden braucht, ist aber immer jemand da. Ein Experiment für Träumer und Fantasten, das nur scheitern kann? Die Antwort sollte nach eineinhalb Jahren Corona, in denen unser aller Leben großteils „zu Hause“ stattgefunden hat, leicht zu geben sein.

Das Projekt

Koowo Volkersdorf wurde von der „WoGenWohnprojekte-Genossenschaft“ errichtet, die als einziger Bauträger in Österreich nur gemeinschaftliche Wohnprojekte verwirklicht. Der Verein „KooWo“, dem alle Bewohner angehören, ist der Generalmieter des Projekts.

Planung: www.sp-arch.at

Das Architekturbüro Schwarz-Platzer plant gemeinsam mit der Wegraz in der Nähe von „Koowo“ gerade ein neues gemeinschaftliches Wohnprojekt: www.wir-und-co.at

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