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Tipps von Biogärtner Karl PlobergerSo wird der Garten im Herbst richtig bunt

Blüten, Blätter, Duft, Gehölze - mit diesen fünf Tipps machen Gartenliebhaber aus dem Herbst eine richtig bunte Angelegenheit.

Bunt und golden: der Herbst © (c) bymandesigns - stock.adobe.com (bymandesigns / BuzzPixel / Dobri)
 

Der Sommer brachte trotz der Trockenheit in vielen Gärten wunderbare Blumenbeete hervor, die jetzt im Herbst so richtig üppig nachblühen. Damit auch die kommenden Wochen bunt bleiben und nicht herbstlich trist werden, hier einige Tipps.

1. Herbstkisterl

Die traditionellen Herbstblumen, die Eriken und Callunen, müssen bei den Arrangements unbedingt dabei sein. Besonders empfiehlt sich die Gruppe der „Gardengirls“. Das sind sogenannte Knospenblüher, deren Blüten sich nicht wirklich öffnen, aber dennoch kräftig Farbe zeigen. Sie halten viele Wochen und sind ein Farbtupfer auf der Fensterbank, der Terrasse oder dem Balkon.

Attraktiv sind auch kleinere Gräser und als Strukturpflanze der Efeu. Ihn gibt es in den unterschiedlichsten Blattzeichnungen, wobei die Pflanzen mit den gelb-bunten Blättern ein wenig frostempfindlich sind. Dennoch lohnt es sich, diese Pflanzen zu wählen. Interessant ist auch das erst vor wenigen Jahren zufällig entdeckte Immergrün „Illumination“, das mit seinem gelb-grünen Laub magisch leuchtet.

2. Kräuter als Zierde

Achten Sie auf Kräuter, die nun für Herbstbepflanzungen angeboten werden: Der dreifarbige Salbei „Tricolor“ ist als Blatt- und Farbschmuck ein echter Augenschmaus. Oder das Currykraut, das mit den silbrigen Blättern als heller Fleck auf der Fensterbank hervorsticht.

Zierkohl bringt Farbe in den Garten Foto © (c) Pixelot - stock.adobe.com

3. Duftoase

Meinen Liebling, die Skimmia, zieren jetzt die roten, geschlossenen Blütenknospen. Im Frühjahr kommen dann die weißen Blüten und verströmen einen betörenden Duft. Allerdings nur dann, wenn es kein Jahrhundertwinter wird mit Temperaturen, die wochenlang unter null Grad liegen.

4. Geniales Gehölz

Für mich ist der Lebkuchenbaum jedes Jahr aufs Neue eine Sensation. Mit seiner intensiven Gelbfärbung ist er ein Blickpunk, und der Duft nach Lebkuchen, wenn das Laub endgültig abfällt, ist ein wahrer Zusatzeffekt.

5. Giftig, aber schön

Herbstzeitlosen sind hochgiftig, da heißt es wirklich aufpassen, vor allem im Frühjahr, wenn die Blätter dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich sehen. Aber die Blüten, die sich jetzt zeigen, sind gewaltig. Wie Riesenkrokusse schmücken die Grazien aus der Familie der Zeitlosengewächse bei mir im Garten die Baumscheiben - und das erfreulich viele Wochen lang.

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