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Schimmel im KellerLüften im Sommer bringt nicht nur Vorteile

Ein weit verbreiteter Irrtum lässt im Sommer Keller und Souterrain-Wohnungen schimmeln und schädigt nachhaltig die Bausubstanz. So macht man es richtig.

Im Sommer bleiben Kellerfenster tagsüber besser geschlossen. © (c) britta60 - stock.adobe.com (Gerda von Stroheim)
 

Dass falsches Lüftungsverhalten zu Schimmelbildung führen kann, ist weitgehend bekannt. Das Gerücht, feuchte Keller am besten im Sommer zu trocknen, ebenso. Die Plattform MeineRaumluft.at, die sich mit der Verbesserung von Raumluft beschäftigt, widerlegt diesen Glauben jetzt allerdings: Vor allem im Sommer ist in der Luft mehr Flüssigkeit gespeichert - sie ist also feucht - und kann somit zu Schimmel führen.

Strömt die warme, feuchte Luft in kühle Kellerräume, komme es zu einer Kondensation. Die warme Luft gibt die Feuchtigkeit an den Wänden ab, dabei bildet sich Kondenswasser an ihrer Oberfläche. Schimmelbildung und damit einhergehende Bauschäden werden zunehmend wahrscheinlicher.

Luftfeuchtigkeit vermeiden

Ob als Lager oder Wohneinheit - auf die Luftfeuchtigkeit in Kellerräumen sollte gut geachtet werden. So können gesundheitliche sowie Bauschäden vermieden werden. Ein Hygrometer, also ein Messgerät für Luftfeuchtigkeit, kann dabei hilfreich sein. MeineRaumluft.at gibt noch sechs weitere Tipps für einen trockenen Keller:

Tipps für einen trockenen Keller

  • Vermeiden Sie eine dauerhafte Luftfeuchtigkeit von über 65 Prozent.
  • Lüften Sie in der Früh oder spät am Abend, wenn die Außentemperatur kühler ist.
  • Mit Querlüften sorgen Sie für einen schnelleren Luftaustausch.
  • Verzichten Sie an sehr heißen Tagen tagsüber auf das Lüften.
  • Zusätzliche Feuchtequellen im Keller (z.B. Wäsche trocknen) sollten reduziert werden.
  • Damit die Luft zirkulieren kann, stellen Sie keine großen Möbel direkt an die Wand.

Kommentare (1)

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paulrandig
6
18
Lesenswert?

"...widerlegt diesen Glauben jetzt allerdings:"???

Dass Keller durch warme Sommerluft feuchter werden, ist doch seit mindestens zweihundert Jahren bekannt, so lange, wie wir zu Weihnachten Christbäume aufstellen! Das eine wird als "Abendländische Tradition" schon beinahe der Ewigkeit zugeschrieben, und das andere als Neuerung publiziert?

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