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Wifo-Chef Badelt„Wieder aufs Geld schauen, sobald der Aufschwung kommt“

Der Chef des Wirtschaftsforschungsinstitutes, Christoph Badelt, über die Reform der Kurzarbeit, Zombie-Unternehmen, die geforderte Reaktion auf den Preisdruck am Bau und darüber, warum eine MAN-Verstaatlichung keine Lösung wäre.

Wifo-Chef Badelt: "Sonst wären wir in der Situation der 1930er-Jahre – der Einbruch ist jetzt sogar etwas größer. Damals hat man nichts gemacht"
Wifo-Chef Badelt: "Sonst wären wir in der Situation der 1930er-Jahre – der Einbruch ist jetzt sogar etwas größer. Damals hat man nichts gemacht" © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Man hört immer wieder, es gebe keine Alternative zum Rekorddefizit. Sind Rekordschulden alternativlos?
CHRISTOPH BADELT: Natürlich gäbe es Alternativen, aber die sind ökonomisch und sozial untragbar. Ich bin mir absolut sicher, dass wir durch diese Krise nur durch einen extremen fiskalischen Impuls kommen. Sonst wären wir in der Situation der 1930er-Jahre – der Einbruch ist jetzt sogar etwas größer. Damals hat man nichts gemacht.

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pescador
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Badelt

Einer der besten Ökonomen in unserem Land.