Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Zukunftsforscherin Moeck„Wir merken endlich, dass wir keine Maschinen sind“

Die Berliner Zukunftsforscherin Aileen Moeck über den Wunsch vieler, sich nach den Lockdowns ins Normale zu stürzen, die positiven Aspekte dieser Krise und den Staat als wichtigen Puffer.

Für Zukunftsforscherin Aileen Mock ist der Diskurs über die Bedeutung von Arbeit in der Pflege und Betreuung wertvoll © Setzpfandt
 

Wie verändert uns die Pandemie auf längere Sicht, was wird anders sein als im vorpandemischen Leben?
AILEEN MOECK: Ich weiß nicht, ob sich so viel ändern wird. Es könnte sein, dass sich die Leute, sobald die Lockdowns vorbei sind, wieder ins Normale stürzen werden. Wir werden aber unseren Tag auch über Corona hinaus neu strukturieren. Viele Leute arbeiten von zu Hause aus. Bliebe es dabei, hätte das Auswirkungen. Dann würden sich die Innenstädte verändern. Ich glaube, wir werden mehr Coworking Spaces und weniger Büros haben, dadurch würde sich das Stadtbild verändern. E-Commerce gefällt uns zwar gut, aber viele Menschen erkennen den Wert von Innenstädten und kleinen Geschäften. Dadurch könnte eine Wiederbelebung von Innenstädten stattfinden.

Kommentare (9)
Kommentieren
ed
4
6
Lesenswert?

Hm...

....bei mir regen sich Zweifel, ob jemand mit so wenig persönlicher Vergangenheit (geboren 1990) als Zukunftsforscher passt. Vielleicht werde ich aber auch nur selbst älter :)

Dezger
10
1
Lesenswert?

Guten Morgen Kleine-Redakteure, aufwachen!

Ihr habt das Interview gleich zweimal hintereinander online gestellt. So interessant ist es auch nicht, dass man es doppelt lesen muss. Liebe Grüße

Dezger
1
2
Lesenswert?

Schnell reagiert!

Ist bereits korrigiert

pescador
8
18
Lesenswert?

Es ist zu hinterfragen, ob wir wirklich acht oder zehn Stunden am Tag arbeiten müssen.

Werden wir in Zukunft müssen, um den riesigen Schuldenberg, den der Staat jetzt aufgebaut hat, wieder abbauen zu können. Das geht nur mit hohen Steuereinnahme aus Wirtschaftswachstum, also einem möglichst hohem BIP. Und das geht nur mit Produktivität, also Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Wir sind mehr denn je gefangene des Systems.

petera
0
3
Lesenswert?

Da wäre es besser wenn mehr Menschen

weniger arbeiten statt weniger mehr, sprich die Arbeitslosen in Arbeitsprozess einzubinden, statt die Arbeitenden Überstunden machen lassen.

pescador
0
2
Lesenswert?

Ja wenn

es nur so einfach wäre.

erstdenkendannsprechen
1
12
Lesenswert?

kommt drauf an -

wenn wir mit unserem konsumverhalten fernost-arbeit und auswärts versteuerte arbeit unterstützen, dann gibt es weniger arbeit im inland.

einmischer
3
1
Lesenswert?

erstdenkendannsprechen

Gute Idee.
Die Bundesbeschaffungsagentur könnte damit gleich einmal aufhören FFP2-Masken B777weise zu importieren(oder wer immer diesen Schwachsinn veranlasst).
Würden Masken 7, 8 EUR das Stück kosten, würden diese auch weniger auf Ghsteigen, in Parks im Wald und im Wasser entsorgt, ,

10solach
7
14
Lesenswert?

100% agree

Und ich attestiere Ihnen somit offiziell mehr Zukunftsverständnis, als dieser Mainstream Zukunfts-"forscherin"...