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Aufregung in DeutschlandSteuerfahnder haben Daten: Großes Zittern bei Airbnb-Vermietern

Nach langem Rechtsstreit haben deutsche Steuerbehörden nun die Unterlagen von Airbnb erhalten.

© (c) APA/AFP/JOHN MACDOUGALL (JOHN MACDOUGALL)
 

Wer in Deutschland Wohnraum über die Vermittlungsplattform Airbnb vermietet und die Einnahmen nicht versteuert hat, könnte demnächst Besuch von der Steuerfahndung erhalten. Denn nach langem Rechtsstreit haben die Steuerbehörden in Hamburg nun die Unterlagen von Airbnb erhalten.

Eine Sondereinheit der Hamburger Steuerfahndung habe gemeinsam mit anderen Bundes- und Landesbehörden in einem mehrjährigen internationalen juristischen Verfahren erreicht, dass Airbnb die Daten von Vermietern zu steuerlichen Kontrollzwecken herausrücken muss, teilte die Hamburger Finanzbehörde am Mittwoch mit. Diese würden nun von den Hamburger Steuerfahndern ausgewertet und auch an andere Bundesländer weitergereicht.

Die Behörden benennen Airbnb nicht offiziell, sondern sprechen von einem "weltweit agierenden Vermittlungsportal für Buchung und Vermittlung von Unterkünften".

Hohe Strafen bei Steuerhinterziehung möglich

"Dies ist ein großer Erfolg der Steuerfahndung Hamburg", sagte Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Dutschlandweit handle es sich um das erste erfolgreiche internationale Gruppenersuchen im Zusammenhang mit Vermietungsumsätzen über Internetplattformen. "Damit ist ein wichtiger Durchbruch zur Aufhellung dieses erheblichen Dunkelfeldes erreicht worden", sagte Dressel. "Die Daten werden dazu beitragen, bisher den Finanzämtern verschwiegene Einnahmen aufzuspüren, um sie der Besteuerung zu unterwerfen."

Einnahmen aus Airbnb-Vermietungen sind zu versteuern, soweit sie 520 Euro jährlich übersteigen und das Gesamteinkommen über dem Grundfreibetrag (9408 Euro für Singles) liegt. Bei einer Steuerhinterziehung sind eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren möglich, wobei besonders schwere Fälle auch mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden können. Unabhängig von der erteilten Strafe steht die Nachzahlung der hinterzogenen Steuern der vergangenen zehn Jahre an, samt eines Verzugszinses von sechs Prozent.

Kommentare (5)

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mrbeem02
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SCHMUTZKONKURRENZ

Endlich mal ist da was passiert. Auch in Österreich wird es langsam Zeit dieser Schmutzkonkurrenz der steuerzahlenden ehrlichen Vermieter das Handwerk zu legen. In Wien gibt es AirBnB Vermieter mit 10 und mehr Wohnungen, die weder die Orts- Nächtigungstaxe zahlen, und auch nicht die Tourismusabgabe. Von der Einkommensteuer will ich ja garnicht reden.
Dadurch werden ja die Wohnungen, wie viele Studien zeigen für normale Mieter langsam viel zu teuer. Schmarotzer und Trittbrettfahrer mag ich überhaupt nicht.

Tingel
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Ich kaufe

ein 'e'. Wofür sieht jeder aufmerksame Leser. Oder wir können das auch gegen das 'u' tauschen 😂

tenke
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Super

Wortmeldung. 😄

ChrSchober
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Deutsche Rechtslage!!

Vielleicht könnte man als österreichisches Medium nicht nur die Deutsche Agentur Meldung kopieren sonder auch die Lage in Ö recherchieren??

walterkaernten
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steuern

Ist doch ok. Warum sollen diese geschäfte steuerfrei sein ?