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Reportage Stadthotellerie: Stille, so weit die Lobby reicht

Die Wiener Hotellerie leidet extrem unter der Corona-Pandemie. Selbst fünf Sterne helfen nicht.

Die schöne Lobby im Sacher
Die schöne Lobby im Sacher © Hotel Sacher
 

Es ist nicht lange her, da musste vor dem Hotel Sacher öfter die Polizei einschreiten, weil niemand mehr an den Touristenschlangen vor den Cafés vorbei passte. Seit Corona ist das passe und das Passieren kein Problem. Im Sacher-Salon sind die roten Vorhänge heruntergelassen. Geschlossen. Die Gäste, die ein Stück Original der Torte im feinen Ambiente des Traditionshauses genießen wollen, finden auch im Cafe genug freie Sessel. Es ist gut gefüllt, einen der begehrten Fensterplätze mit Aussicht gibt es nicht – der Haltestreifen vor dem Hotel war Wiens beste Adresse für die Perlen der Fünf-Sterne-Autoindustrie.

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