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Das sind die ArgumenteNeuer Schlagabtausch um Sonntagsöffnung im Handel

Weil gerade vor Weihnachten der Onlinehandel floriert, ist der Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern einer Sonntagsöffnung in Österreich neu entfacht.

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++ THEMENBILD ++  ERSTER EINKAUFSSAMSTAG IM ADVENT
© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Alle Jahre wieder . . . im kalendarischen Nahbereich des 8. Dezember entflammen in aller Regelmäßigkeit Debatten über die Öffnungszeiten im österreichischen Handel. Dass das Thema heuer wieder besonders vielstimmig diskutiert wird, liegt daran, dass der Marienfeiertag auf einen Sonntag fällt. Und daher die Sonderregelung, die Geschäften an sich trotz Feiertag eine Öffnung von 10 bis 18 Uhr ermöglicht, in diesem Jahr nicht greift. Am kommenden Sonntag bleiben die Geschäfte also geschlossen.

Kommentare (27)

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Lili2203
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Ich finde es Lustig!!!

viele die sich hier aufregen oder Beschwerden, sind aber im Ausland mit angrenzender Wahrscheinlichkeit die ersten die Sonntags oder Feiertags einkaufen gehen wenn Sie frei haben.
Frei nach dem Motto ich kann ja die haben ja offen. Fenstertage im Mai und Juni sind ja dafür wie geschaffen, in Kroatien, Ungarn, Rumänien selbst in Italien ist es normal am Sonntag zu Arbeiten.

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jaenner61
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wenn ich mir das alles durchlese

bekomme ich fast einen wutanfall! da werden personen als ewig gestrige bezeichnet, nur weil ein ach so fortschrittlicher glaubt am sonntag einkaufen zu müssen. die einzige frage die man sich wirklich stellen muss, ist die frage der notwendigkeit. und notwendig ist es bis auf wenige ausnahmen NICHT (eventuell lebensmittel, für die es aber ohnehin jetzt schon zb auf tankstellen möglichkeiten gibt)

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pietrok5
27
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Zeit für Liberalisierung der Öffnungszeiten

Den Ewiggestrigen die gegen eine Sonntagsöffnung argumentieren sei gesagt: Was wäre, wenn alle Kellner, Köche, Polizisten, Krankenschwestern, Ärzte, Busfahrer auch plötzlich einen freien Sonntag wollten ? Hunderttausende arbeiten Sonntags, und den ach so armen Handeslangestellten ist das unzumutbar ? Dann eben vorher aufpassen bei der Berufswahl ! In vielen Ländern haben Geschäfte täglich geöffnet, und das bis zu 24 Stunden rund um die Uhr. Es gibt auch Menschen, die Sonntags arbeiten wollen, weil die Bezahlung besser ist. Und den Konsumenten sei gesagt: Sonntags einkaufen bleibt weiterhin freiwillig. Wer lieber in eine kalte und leere Kirche statt in ein unterhaltsames Einkaufzentrum geht, darf dies sicher weiterhin tun.

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Kariernst
0
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Frechheit

Nur weil sie es anscheinend bevorzugen Sonntags einzukaufen wollen das nicht alle menschen in diesen Land ud wie sollten polizisten Köche und Krankenschwestern einen freien Sonntag wollen denn diese Menschen wissen schon bei der Berufswahl das es auch je nach Dienstplan auch Sonntage gibt an den man arbeiten muss doch die jammern nicht so wie sie da es ja schon bei der Berufawahl wussten das auch an einigen Sonntagen im Jahr zu arbeiten ist und die armen Handelsangestellten die sie so vvorverurteilen warum tauschen sie nicht mit diesen menschen und machen ihrer Arbeit ein Monat lang wir haben schon gute und lange Öffnungszeiten und die Umsätze werden durch eine Sonntagöffung auch nicht steigen und mehr Arbeitsplätze werden auch nicht entstehen sondern es wird sich alles verlagern und es wird dann vermehrt eben an diesen Tagen eingekauft weil es eben so angenehm ist und täglich scheissen wir dann noch mehr Tonnen an Lebenmittel in den Müll belasten noch mehr die Umwelt durch den steigen Verkehr der dadurch entsteht das alles ist nur die Gier nach Gewinn der Konzerne auf Kosten aller Menschen und der Umwelt und das obwohl schon seit Jahrzehnten überproduziert wird und alles gar nicht mehr verkauft werden kann nur weil wir es wollen und fordern das alles zu jeder Jahreszeit verfügbar sein muss

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Mein Graz
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@pietrok5

Ich plädiere dafür, dass ALLE auch am Sonntag die Möglichkeit haben zu arbeiten:
Frisöre, Maurer, öffentlicher Dienst, Gärtnereien, Installateure, selbständige Ärzte, Therapeuten, Architekten, Bauunternehmer, Juristen...........................

Nur dann ist eine Gleichstellung aller möglich.

Ich hoffe, du fällst auch drunter und deine Familie spürt was davon. Und das meine ich nicht finanziell.

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pietrok5
5
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Ja, ich bin selbst betroffen

@ Mein Graz
Als Selbstständiger habe ich in diesem Jahr 11 Wochenenden beruflich im Ausland verbracht. Ich habe 3 schulpflichtige Kinder, und meine Frau kümmert sich um die Kinder. Sie kann erst wieder arbeiten wenn die Kinder älter sind, aber das macht uns nichts. Kinder, Familie und doppelt verdienen geht eben nicht, und das sollte man bei seiner Lebens- und Familienplanung berücksichtigen.

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Mein Graz
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@pietrok5

Als Selbständiger kannst du es dir SELBST einteilen.
Als Arbeitnehmer WIRST DU eingeteilt.

Merkst du den Unterschied?

Und du sprichst denjenigen, die es sich nicht "leisten" können, das Recht auf Kinder ab, weil "doppelt verdienen geht eben nicht"?
Ist dir schon einmal die Idee gekommen, dass ein Gehalt eben nicht ausreicht?

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GustavoGans
0
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@pieteok5

Sorry, aber du denkst nur in deiner "kleinen" Welt. Du meinst was für dich gut wäre, muss für andere auch gut sein.
Tatsächlich brauchen wir keine weiteren Sonntagsöffnungszeiten im Handel.
(Übrigens, ich war selbst viele Jahre in der Gastronomie und war zudem in Handel selbstständig).

Eine Änderung wäre aber wünschenswert.
Wenn ein Selbstständiger im Handel an Sonntag aufsperren möchte, so soll dies möglich sein, wenn er selbst im Laden steht.

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Lodengrün
0
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Dieses

Leben haben SIE gewählt! Meines ist nicht anders, respektiere, verstehe und unterstütze aber auch Leute denen der Sonntag in jeder Beziehung noch heilig ist. Treffe vermehrt junge Leute die opfern der Familie wegen die aussichtsreiche Karriere und gehen auf Teilzeit.

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Lodengrün
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Ja

machen wir jeden Tag gleich. Gleicher Lärm, gleiche Hektik. Und Ihr Argument ist armselig. Vergleiche mit den Notfalldiensten!!! Die Handelsangestellten verdienen ohnehin einen Schmarrn, die Erhöhung war ein Witz, und jetzt dürfen sie am Sonntag auch nicht bei der Familie sein. Schämen Sie sich und justieren Sie Ihr Mitgefühl.

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pietrok5
9
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Warum sollte ich mich schämen ?

Besser Sie justieren Ihre Ausdrucksweise. Liberalisierung bedeutet auch die freie Wahl, wann man einkaufen will. Niemand wird gezwungen, Sonntags einzukaufen. Und genausowenig wird niemand gezwungen, als Verkäufer*in zu arbeiten. Bezeichnen Sie Kellner auch als Notfalldienste, damit Sie am Sonntag Ihr Schnitzel serviert bekommen ? Denken Sie einmal nach, wieviele Berufsgruppen Sonntags arbeiten (müssen), bevor Sie meine Argumente als armselig bezeichnen.

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Lodengrün
0
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Die

Verkäufer werden dann nicht gezwungen? Wenn sie das nicht machen können sie gehen. Freiwilligkeit gibt es da nicht. Und klar die bekommen gleich in anderer Branche unter. Sie sind ja nicht in der Politik bei der man ohn Abschluss Karriere machen kann und dick und fett von Liberalisierung und Nichtregelmentierung referieren kann.

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jaenner61
3
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nachdem sie sich so vehement....

für eine sonntagsöffnung einsetzen, gehe ich davon aus, dass sie sonntag frei haben und sonst mit ihrer zeit nichts anzufangen wissen.
richtig, es gibt viele berufsgruppen die sonntags arbeiten (müssen) weil es eben notwendig ist. aber wo ist die notwendigkeit für den sonntagseinkauf? reichen ihnen da 6 tage nicht?

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Willi128
0
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Das ist ein Widerspruch!

Wenn Sie sonntags arbeiten (müssen), können Sie weder in eine kalte leere Krche noch in ein unterhaltsames Einkaufszentrum gehen. Übrigens - Schulkinder haben samstags und sonntags frei und auch ein Recht auf "Familie".

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pietrok5
14
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Kein Widerspruch

weil sich dieser Satz auf die Konsumenten bezieht. Schulkinder werden sicher nicht benachteiligt, weil kaum jemand Samstags UND Sonntags arbeiten wird. Zudem ist es für Menschen die Sonntags arbeiten dann vielleicht leichter, an schulfreien Tagen (zb die schulautonomen) auch frei zu bekommen. Völlig klar daß eine gewisse Flexibilität von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nötig ist. Ich kenne genug Arbeitgeber in der Gastronomie, die sehr wohl auf das Familienleben der Angestellten Rücksicht nehmen.

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Balrog206
4
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Ist

Sicher super wenn zb Frau im Handel am Sonntag arbeiten muß und ihr Mann der Polizist ist hat sonntag frei , oder muss auch am gleichen Sonntag arbeiten , aber nicht so schlimm der Kindergarten oder die Schule hat dann ja auch geöffnet oder ?

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pietrok5
7
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Niemand

@balrog206
sagt daß es super ist, aber man darf sich nicht nur auf die Handelsangestellten beziehen. Es gibt sicher schon jetzt genug solche Fälle, wenn zb Frau und Mann in der Gastronomie oder in der Pflege arbeiten. Mein Argument ist lediglich: Was für andere geht sollte auch für Handelsangestellte möglich sein.

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Balrog206
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Pietro

Na dann mach Ma einen normalen Arbeitstag für alle , wenn ich dein Post lese ! Warum soll nur der Handel dann am Sonntag arbeiten plus die , die jetzt sowieso schon arbeiten an Sonntagen ! Alle anderen auch !

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zyni
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Bin auch für die Öffnung am Sonntag,

dann kaufen wir die Milch eben am Sonntag.......
Aber im Ernst, die Angestellten tun mir jetzt schon Leid.

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amse84ik
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Warum sperren

eigentlich Ämter und Behörden am Samstag und Sonntag nicht auf ??

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rosmar
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Sag nur,

wer die ganze Woche nicht fähig ist
etwas einzukaufen, der schafft es auch am Sonntag nicht!
Die Angestellten (meistens Mütter) sollen dann bei geringer Bezahlung auch am Sonntag anstatt bei der Familie sein zu können an der Kasse sitzen...

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Kariernst
10
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Endlose Gier

Die Unternehmen wie Spar kennen keine Grenzen und die Gier nach Umsatz und Gewinn ist scheinbar grenzenlos. Jedes Argument wird verwendet um den Forderungen Nachdruck zu verleihen und auch die Medien dahin gehend zu beeinflussen um das Thema immer wieder vorzubringen. Es ist an der Zeit das die Politik endlich klar Stellung bezieht und Fakten schafft wo sind die Türkis Schwarzen und die Kirche oder die Kleine Zeitung die sich ja im Besitz der Kirche befindet um hier diesen absurden Anliegen Einhalt zu bieten. Die Natur zeigt uns schon auf sehr extreme Weise das wir rasch umdenken müssen und zurück zum Ursprung kommen sollten denn weniger ist oft mehr. Noch mehr Vekehr am Wochenende noch weniger Zeit für ein miteinander mit Familie Kindern und Partnern. Und wenn man weiß das es schon Jahrzehnten eine Überproduktion gibt und das täglich viele Tonnen an Lebensmittel entsorgt werden so ist diese Forderung weder mit Argumenten und Jammern und Klagen zu erklären oder nach zu vollziehen

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Don Papa
6
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@Kariernst

wieso du da rot bekommst, ist mir unerklärlich. Ich kann deinem Text nur vollinhaltlich zustimmen.

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satiricus
7
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Die Konzerne werden reicher und reicher, weil...

... das Personal immer mehr ausgenützt wird.
Vor 30 Jahren haben die Geschäfte wochentags um 18h und samstags um 12h zugesperrt. Trotzdem hat jeder alles gehabt und verhungert ist auch niemand.

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pietrok5
8
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Vor 30 Jahren

haben die Handelsangestellten aber nicht weniger Stunden gearbeitet als heute, und sie hatten keine Möglichkeit an bestimmten Tagen doppelt bezahlt zu werden.

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Mein Graz
2
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@pietrok5

Die Handelsangestellten haben nicht weniger Stunden gearbeitet - aber familienfreundlicher!
Heute müssen viele - und das sind meist Frauen - Teilzeit arbeiten, damit sie die Familie überhaupt noch sehen.

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