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Am Mittwoch Alitalia-Belegschaft streikt: 200 Flüge werden gestrichen

Arbeitsausstand wegen ungewisser Zukunft der italienischen Fluggesellschaft: Die Belegschaft der angeschlagenen Airline Alitalia tritt am Mittwoch in den Streik.

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FILES-ITALY-AVIATION-ALITALIA © (c) APA/AFP/ALBERTO PIZZOLI (ALBERTO PIZZOLI)
 

Das Personal der italienischen Krisen-Airline protestiert damit am Mittwoch gegen die ungewisse Zukunft der Fluggesellschaft, die die italienische Regierung seit Monaten verkaufen will.

Alitalia kündigte am Montag in einer Presseaussendung an, Passagiere umzubuchen und zum Teil größere Maschinen einsetzen zu wollen. Lediglich von 7 bis 10 Uhr und von 18 bis 21 Uhr sind am Mittwoch die Flüge garantiert. Gerechnet wird mit der Streichung von circa 200 Flügen.

Schon sechste Verzögerung beim geplanten Verkauf

Beim Verkauf der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft ist es zu Verzögerungen gekommen. Die Verkaufsfrist wurde auf den 15. Oktober ausgedehnt. Das ist die sechste Verzögerung, seitdem die Staatsbahn "Ferrovie dello Stato" (FS) ihr Interesse an der Fluggesellschaft bekundet hatte. FS, der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia und die US-Airline Delta beraten seit knapp zwei Monaten einen gemeinsamen Plan für Alitalia.

Die italienischen Gewerkschaften zeigten sich über die Zukunft der Alitalia besorgt. Laut Medienangaben will die Bahngesellschaft FS einen 35-prozentigen Anteil an der neuen Alitalia halten. Einen weiteren 35-prozentigen Anteil soll die an der Mailänder Börse notierte Atlantia-Holding im Besitz der norditalienischen Unternehmerfamilie Benetton übernehmen. Delta Airlines und das italienische Wirtschaftsministerium sollen sich jeweils mit einem 15-Prozent-Anteil an der neuen Alitalia beteiligen.

Kommentare (1)

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Kristianjarnig
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Seltsame(a bisserl italienische) Auffassung der Angestellten.

Da arbeitet man also jahrelang für eine nicht profitable, seit zig Jahrzehnten am Geldtropf des italienischen Staates(und damit auch der EU) hängenden Pleitebude und hat dann noch die Härte dafür auf die Straße zu gehen.

In jedem anderen Land der EU wäre diese Pleitebude schon längst in die ewigen Jagdgründe geschickt worden.

Was die 100 Mio der "Delta" betrifft - 200 Mio wurden bereits von Italien nachgeschoben, obwohl der feine Herr Minister das betreitet, davor waren es knapp 900 Millionen(!!!), und alle Jahre davor waren es auch immer ein paar 100 Mio.
Man kann sich also ausrechnen das die Amis die 100 Millionen auch gleich zum Kamin anheizen verwenden könnten, das hätte dann wenigstens einen Nutzen, nämlich das der Ofen warm ist.
Das Geld in die Alitalia zu stecken ist wohl eher dämlich. Da ist es dann gleich weg.

Dieses ganze rumgemurkse bei der Alitalia kommt mir immer mehr vor als ob sich Familienangehörige weigern(was wohl Italien wäre) bei einem Hirntoten endgültig den Stecker der lebenserhaltenden Geräte zu ziehen. Mich wundert nur das sich das die EU Wettbewerbsbehörde seit zig Jahren einfach so ansieht ohne tätig zu werden.
Offensichtlich sind manche gleicher als andere.

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