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In den nächsten Jahren TTTech will mit Autosparte Kurs auf die Börse nehmen

Das auf Software für autonomes Fahren spezialisierte Wiener Softwareunternehmen TTTech will seine Autosparte in den kommenden Jahren an die Börse bringen.

TTTech-Chef Georg Kopetz
TTTech-Chef Georg Kopetz © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

"Wir wetten darauf, dass der Markt Anfang der 2020er anspringt, und versuchen jetzt noch, möglichst viele Talente anzulocken. In zwei Jahren ist der Börsengang dann ein Thema", sagte TTTech-Chef Georg Kopetz dem Wirtschaftsmagazin "Trend".

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung ist seit Herbst 2017 bei TTTech mit an Bord. Der Smartphone-Weltmarktführer steckte 75 Mio. Euro in die heimische Hightech-Schmiede und baute damals sein Engagement für die Entwicklung selbstfahrender Autos aus. An der TTTech Auto AG hält die TTTech Computertechnik AG laut "Wirtschafts-Compass" unter 50 Prozent, die Audi AG unter 30 Prozent, Samsung unter 20 Prozent und weitere private und institutionelle Investoren unter 6 Prozent.

Georg Kopetz, Kärntner Herkunft, studierte Jus und Wirtschaftsinformatik und gründete vor 23 Jahren TTTech in Wien.

TTTech wurde im Jahr 1998 als Spin-off der TU Wien gegründet und erzielte als Gruppe im Jahr 2018 rund 125 Millionen Euro Umsatz, in der Autosparte waren es 64 Millionen Euro.

"Wollen neutral und unabhängig bleiben"

"Ein IPO ist kein Ziel, sondern ein Mittel zum Zweck. Wir wollen neutral und unabhängig bleiben, an der Börse hätten wir diesen Ausweis von Unabhängigkeit und Transparenz", so TTTech-Chef Kopetz. Das Unternehmen strebt an die Wiener Börse. "Im ATX hätten wir Visibilität und Glaubwürdigkeit. Dazu könnte eine Art Zweitlisting mittels ADRs an der Nasdaq kommen", so Kopetz.

TTTech wurde im Jahr 1998 als Spin-off der TU Wien gegründet und erzielte als Gruppe im Jahr 2018 rund 125 Millionen Euro Umsatz, in der Autosparte waren es 64 Millionen Euro. Dieses Jahr erwartet der TTTech-Chef ein Wachstum von 50 Prozent. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 1700 Mitarbeiter in 13 Ländern beschäftigt, davon 750 in den Entwicklereinheiten in Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina. "Wir wollen in jedem Fall eine Milliarden-Dollar-Umsatz-Company werden, aber das ist eine Zehnjahresstory", sagte Kopetz dem Wirtschaftsmagazin.

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