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Mobilfunkdiskonter HoT bietet ab heute mobiles Breitbandinternet für Zuhause

Kleine und mittlere Unternehmen im Fokus. Ab sofort auch mobiles, unlimitiertes Breitband-Internet für Zuhause. Krammer für längere Übergangsfrist für Wertkarten-Registrierungspflicht.

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Hofer bietet jetzt Breitband-Internet für zuhause © APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE
 

Der Mobilfunkdiskonter Hofer Telekom (HoT) will sein Geschäft mit Geschäftskunden ausbauen. Ohne spezielle Aktivitäten habe man bisher 15.000 bis 16.000 Business-Kunden gewinnen können, sagte der Chef des hinter HoT stehenden Betreibers Ventocom, Michael Krammer, am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Wien. HoT hat nach eigenen Angaben rund 850.000 Nutzer und einen Marktanteil von 7 Prozent.

Hot for Business

Mit "Hot for Business" bietet der Mobilfunkdiskonter nun neue Features für Geschäftskunden an, führt aber keine eigenen Business-Tarife ein. Im Fokus sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Wie viele neue Geschäftskunden man in den nächsten Jahren anvisiere, wollte Krammer nicht beziffern. "Das wird sich schon zeigen."

Hot for Business

Ab sofort können bei "Hot for Business" alle Kosten auf einer Firmen-Gesamtrechnung abgerechnet werden und damit entfallen Einzelabrechnungen pro Rufnummern. In der Online-Rufnummernverwaltung können sämtliche Rufnummern eingesehen werden und aktuelle Tarifeinstellungen sowie der Guthabenstand der Rufnummern abgefragt werden. Das Unternehmen kann festlegen, welche Tarifpakete von den Mitarbeitern genutzt werden und neue Rufnummern können mit wenigen Klicks hinzugefügt werden.

Mobiles Breitbandinternet für Zuhause

Wie im März angekündigt steigt HoT nun auch in das Geschäft mit mobilem Breitband-Internet für Zuhause ein. Ab heute gibt es bei Hofer einen entsprechenden Tarif mit unlimitiertem Datenvolumen und WLAN-Router zu kaufen. Das Angebot sei ideal für Zweitwohnsitze und Ferienhäuser, weil das Breitband-Angebot monatlich ein- und ausschaltbar sei, so Krammer.

Bei Smartphone-Tarifen hat HoT den Mobilfunkmarkt mit Kampfpreisen in den vergangenen Jahren bereits kräftig aufgemischt. HoT ist damit der größte virtuelle Anbieter in Österreich. Ein sogenannter Mobile Virtual Network Operator (MVNO) hat im Gegensatz zu Netzbetreibern wie A1, T-Mobile und "Drei" kein eigenes Mobilfunknetz, sondern mietet sich nur ein - im Fall von HoT ist es das Netz von T-Mobile.

Ventocom betreibt nicht nur Hofer Telekom, sondern auch Mobilfunkangebote für Rapid, die Allianz-Versicherung und den Kabelnetzbetreiber Liwest. In Slowenien ist Ventocom mit HoT seit zwei Jahren aktiv und hat bisher 70.000 Kunden ködern können. Slowenien sei mit vielen Anbietern sehr kompetitiv, es laufe aber sehr gut für HoT, zeigte sich der Ventocom-Chef zufrieden.

Minus beim Roaming

Zwei weitere Themen beschäftigen den Mobilfunker-Chef: Beim Roaming-Geschäft macht HoT derzeit ein Minus, weil die im Rahmen der EU-Verordnung festgelegten Daten-Einkaufspreise für Mobilfunker zu langsam sinken und gleichzeitig die Roamingnutzung stark steigt. Krammer fordert deswegen ein Absenken der Einkaufspreise auf unter 2 Euro/GB ab 1. Jänner 2020, aktuell liegt der Preis bei 4,5 Euro.

Bei der Registrierung von Wertkarten-Handys plädiert Krammer für eine Verlängerung der Übergangfrist um ein Jahr. Laut aktueller Gesetzeslage müssen sich bis Ende August alle Wertkartenbesitzer persönlich registrieren, sonst können sie kein neues Guthaben mehr aufladen. Bei HoT haben sich rund 100.000 Kunden noch nicht registriert.

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