Die Kärntnermilch in Spittal, die Landwirtschaftliche Genossenschaft in St. Veit und die Mabura GmbH in Launsdorf haben diese Woche ihre Förderzusagen über das Ländliche Entwicklungsprogramm für ihre Projekte erhalten. Bei einer Investitionssumme von über 11 Millionen Euro fließen rund 1,2 Millionen Euro an Förderungen. Der Landesanteil davon liegt bei über 240.000 Euro. Dadurch soll die Regionalität weiter gestärkt werden, so Landesrat Christian Benger am Donnerstag.
Standortoptimierung
Die Kärntnermilch, die kürzlich die neue Produktionsmaschine für Kleinbutterportionen in Betrieb genommen hat, nimmt über 7,8 Millionen Euro in die Hand um eine höhere Wertschöpfung bei der Bioproduktion und Bioverarbeitung zu erreichen. Investiert wird auch in neue Technologien, in die Rohstoffoptimierung und in die Energieoptimierung.
Die Landwirtschaftliche Genossenschaft St. Veit plant die Errichtung des Cereal Center Blintendorf. Die Kosten für eine neue Getreidesiloanlage belaufen sich auf über 2,3 Millionen Euro. Vor allem die Nähe zu den Mittelkärntner Ackerbauern macht die Investition nötig.
Die Mabura GmbH Launsdorf beschäftigt sich mit der Entwicklung und Produktion von Tee-, Sirup- und Fertiggetränken, welche ausschließlich mit Bioprodukten produziert werden. Jetzt wird mit einer Investition von über 800.000 Euro eine Produktionsstätte für Teekonzentrate und Sirupe errichtet, da die Nachfrage nach regionalen Erzeugern steigt stetig.