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RettungAUA prüft ihre Altpensionen

Im Zuge seiner eigenen Rettung nimmt die AUA ihre teuren Altpensionen unter die Lupe. Auslöser war Kritik von aktiven Mitarbeitern.

Die AUA prüft sich selbst
© (c) Leopold Nekula/VIENNAREPORT
 

Im Zuge der AUA-Rettung und den daraus resultierenden notwendigen Einsparungen nimmt die Fluglinie jetzt auch Pensionen für ehemalige Mitarbeiter unter die Lupe, berichtete das Ö1-Abendjournal am Dienstag. Diese seien bisher von Gehaltskürzungen ausgenommen gewesen. Zuvor hatte der "Kurier" über heftige Kritik seitens der aktiven AUA-Belegschaft Kritik an diesem Ausgabeposten berichtet.

Nun soll den Leistungspensionsbeziehern ein Sparbeitrag abverlangt werden, so Bord-Betriebsratschef Rainer Stratberger laut Ö1-Journal des ORF-Radio. Juristisch sei dies möglich. In einem Statement gegenüber dem "Kurier" sagte zudem AUA-Sprecher Peter Thier am Dienstagabend: "Wir haben mit dem Betriebsrat Bord vereinbart, dass auch die Leistungspensionisten, die im Kollektivvertrag erfasst sind, einen temporären Krisenbeitrag leisten werden."

Anspruchsberechtigt für diese Leistungspension seien rund 550 ehemalige Mitarbeiter der Airline. Diesen sage die AUA eine gewisse Pensionshöhe zu. Die über eine Pensionskasse veranlagten Beträge reichen dafür aber nicht aus, daher müsse die AUA Geld zuschießen.

Laut "Kurier" waren in der Bilanz 2019 120 Millionen Euro an Rückstellungen für diese Alt-Pensionen veranschlagt. Das hatte starken Missmut bei der aktiven AUA-Belegschaft sowie bei den politischen Oppositionsparteien ausgelöst, wie die Zeitung berichtete.

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RFMallinger
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Wie will die AUA jemals Gewinne machen

Bei solchen Ausgaben für Pensionen ist es kein Wunder, dass die AUA nur in Ausnahmejahren Gewinne macht.
Mit diesem Betrag als Lohnsumme bezahlt Ryanair zwischen 2000 und 3000 Personen....

Mezgolits
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120 Millionen/Jahr für 550 Pensions-Millionäre

Ich meine: JAWOHL + unbesteuerte Flugtreib-
stoffe = Steuergeld-Verschwendungen in
Perfektion. Erfinder Mezgolits Draßburg

Avro
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218 000 pro Jahr

Wenn man die 120 Millionen auf die 550 Leute aufteilt kommt man auf 218000€ pro Jahr. Elegante 18 000 € pro Monat(12x)
Was haben die vorher gemacht? Gold geschürft? Wie kommt man zu so einer unfassbaren Pension?
Die staatliche Hilfe reicht gerade mal um dreieinhalb Jahre Pensionen zu zahlen.
Ab in den Konkurs und neustarten, weil ich bezweifle das diese Pensionisten auf ihre "wohlerworbenen" Rechte verzichten werden. Wir sind ja schließlich in Österreich und es ist ein ehemaliger Staatsbetrieb. Wir wissen ja wie flexibel Beamte sind...

Stefan123
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Unvorstellbar

das es solche Pensionen überhaupt noch gibt.
Alle Pensionen über der ASVG Höchstpension sollten auf dieses Niveau abgesenkt werden, denn es gibt KEINEN, der soviel einbezahlt hat, dass dies rechtfertigt.
Privat kann ja sowieso jeder vorsorgen wie er will!
Wir würden Augen machen, wie viel Geld sich der Staat und die künftigen Generationen ersparen würden!

walterkaernten
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PENSIONEN

Ist richtig, wenn die AUA die pensionen prüft.

GENERELL:
Alle aus steuergeld finanzierten pensionen, die über ASVG liegen sollten abgeschafft werden.
ASVG als grundlage für ALLE.