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Kärnten

Hypo-Landeshaftungen waren gut gehütetes Geheimnis

Die Haftungen des Landes Kärnten für die Hypo Alpe-Adria Bank sorgen seit Jahren für heftige Debatten. Am Höhepunkt 2006 betrugen sie 24,7 Mrilliarden Euro. Als sie der Bank gewährt wurden, waren die Zahlen allerdings noch so etwas wie ein Staatsgeheimnis.

© APA/Gert Eggenberger
 

Sie fanden sich auch nicht in den Budgetvoranschlägen, die dem Landtag übermittelt wurden. Das System der Landeshaftungen wurde im Jahr 1991 im Kärntner Landesholding-Gesetz eingeführt. Die Kärntner Landes- und Hypothekenbanken AG war damals eine beschauliche Provinzbank, der es finanziell allerdings nicht sonderlich gut ging. 1992 wurde die Grazer Wechselseitige Versicherung mit 7,27 Mio. Euro Minderheitsaktionär, im November des gleichen Jahres wurde Wolfgang Kulterer Vorstandsdirektor.

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