Mit einem 2:1 nach Verlängerung gegen Ried sicherte sich der LASK seinen Platz im Finale des ÖFB-Cups. Die Linzer setzten sich im Oberösterreich-Derby gegen die Innviertler durch, nachdem sie mit 0:1 zurückgelegen waren. Der Aufreger des Spiels trug sich jedoch nach dem Schlusspfiff zu: Ried-Trainer Maximilian Senft ging zu Didi Kühbauer für den obligatorischen Handschlag – doch der LASK-Coach verweigerte.

Kühbauer fand nach dem Spiel deutliche Worte – und kritisierte, dass Senft seine Mannschaft angestiftet haben soll, ein Rudel zu bilden. „Ein Handshake wird nie mehr stattfinden, das traue ich mich heute schon sagen. Diese Art von Coaching – da weiß ich, wovon ich rede, weil ich früher als Trainer auch sehr emotional war –, wie Senft sich auf der Bank präsentiert, und das jede Woche. Und dann die Spieler als Trainer auffordert, ein Rudel zu bilden. Da bin ich ganz ehrlich schockiert. Da gibt es für mich kein Zurück mehr“, sagte Kühbauer.

„Jeder kann sich sein eigenes Bild machen“

Senft reagierte trocken: „Wenn ich Verlierer bin, ist mein Weg zum gegnerischen Trainer zum Handshake, so habe ich das gelernt bekommen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Trainer den Handshake verweigert. Es gab auchwährend des Spielsl nichts zwischen uns. Aber es kann sich jeder sein eigenes Bild dazu machen.“