Josef Martinz tritt als Kärntner ÖVP-Obmann zurück. Das erklärte er am Mittwoch nach seinem Geständnis am Landesgericht Klagenfurt im Strafprozess in der "Causa Birnbacher". Außerdem werde er aus der Partei austreten, sagte er gegenüber der APA. Zuvor hatte er im Prozess erklärt, er und der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider hätten nach der Abwicklung des Hypo-Verkaufes die Idee entwickelt, "dass etwas an die Parteien gehen soll".
Knalleffekt im Birnbacher-Prozess
Josef Martinz tritt als Kärntner ÖVP-Chef zurück
Martinz tritt auch aus der ÖVP aus. Ausgelöst wurde der Rücktritt von einem weiteren Geständnis des Steuerberaters Dietrich Birnbacher, der am Mittwoch vor Gericht Parteienfinanzierung zugab und Martinz sowie FPK-Chef Uwe Scheuch schwer belastete. Die Verhandlung wurde auf 6. August vertagt, auch Martinz Anwältin Astrid Wutte-Lang könnte auf der Anklagebank landen.
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