Die Region Mittelkärnten ist ein wichtiger Wirtschaftsraum für Kärnten, nicht nur wegen überregional bedeutender Exportunternehmen wie der Treibacher Industrie AG oder Flex Althofen. Essenziell für das wirtschaftliche Bestehen des Standortes ist ein Hochspannungsstromnetz. Doch die bestehende 110-kV-Leitung - errichtet zwischen 1950 und 1970 - hat ausgedient. Die Kelag-Tochter Kärnten Netz baut also neu und investiert 100 Millionen Euro in die 40 Kilometer lange Leitung von St. Veit/Glan über das Krappfeld nach Althofen, Wietersdorf und Brückl. Die Trasse verläuft weitgehend parallel zur alten. Nur in Richtung Brückl wird eine neue gesucht, weil die bestehende in mehreren Orten von Wohnhäusern unterbaut ist. Die alte wird nach Inbetriebnahme der neuen Leitung abgebaut.
Von St. Veit bis Brückl
Kelag investiert 100 Millionen Euro in neues Stromnetz in Mittelkärnten
Die alte Stromleitung aus den 1970er Jahren hat ausgedient. Jetzt baut die Kelag-Tochter Kärnten Netz das 40 Kilometer lange 110kV-Netz von St. Veit bis Brückl samt Umspannwerk in Treibach neu. Sie reagiert damit auf den stark wachsenden Strombedarf der Region.
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