Immer mehr Betriebe müssen Insolvenz anmelden. Die Zahl habe sich im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode verdoppelt. Die abgewiesenen Insolvenzen haben sich verdreifacht. Das bezeichnet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) als "besorgniserregend". Es zeige sich, dass bei vielen Unternehmen, die durch staatliche Coronahilfen am Leben erhalten worden waren, nicht einmal ein Vermögen vorhanden sei, um die Kosten für ein Insolvenzverfahren aufzubringen, so AKV-Expertin Cornelia Wesenauer.
Firmenpleiten
Abgewiesene Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht
Es gebe weniger Firmeninsolvenzen als vor der Pandemie, dennoch werde der entstandene Rückstau noch nicht ausreichend abgebaut. Laut Gläubigerschutzverband AKV sei dies "besorgniserregend".
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