Bundeskanzler Karl Nehammer hat mit seiner Ansage, Gewinne von Staatsunternehmen wie etwa Verbund abzuschöpfen, für Kursstürze gesorgt. Was sagen Sie dazu?
MICHAEL STRUGL: Wir sind ein börsennotiertes Unternehmen. Solche Aussagen führen zu Verunsicherungen. Wir sind Österreichs größter Investor im Erneuerbaren-Ausbau und haben da eine wichtige Aufgabe. Deshalb sind wir gegen staatliche Eingriffe in den Markt, auch wenn das letztlich eine politische Entscheidung ist.
Debatte um Gewinnabschöpfung
Verbund-Chef Strugl: "Die Markt-Logik hilft dem Endkunden nicht"
"Die einzige Chance, um mittelfristig die Preise herunterzubringen, sind massive Investitionen in erneuerbare Energien", sagt Verbund-Chef Michael Strugl. Die Kosten von Eingriffen in den Markt landeten schlussendlich nur wieder bei den Kunden.
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