Fusionen sind im Raiffeisen-Sektor geübte Praxis. Zusammenschlüsse sind nicht beliebt, aber vielfach zwingend nötig: durch laufend nach oben geschraubte regulatorische Anforderungen und hohen Ergebnisdruck bei steigenden Kosten. Dem können viele Kleinstbanken ohne Einsparungen als Folge von Synergien kaum noch standhalten. Auch die Sektorkosten steigen, wie manche Banken kritisieren, dazu kommt der Margendruck im Niedrigzinsumfeld und die wechselvolle wirtschaftliche Entwicklung.
Steigende kosten, hoher Ertragsdruck
„Ein bis zwei Fusionen pro Jahr bei Raiffeisen in Kärnten“
Von 47 auf bald 31 selbstständige Raiffeisen-Banken: Zusammenschlüsse als Ultima ratio.
© Markus Traussnig