RechnungshofberichtÄrger mit dem "Gelben Zettel"? So erklärt die Post die Zunahme

Prüfer des Rechnungshofes kritisieren, dass die Post zu häufig „Gelbe Zettel“ verteilte und die Zahl der Beschwerden zunahm. Wie die Post das erklärt und wo der Rechnungshof das teilstaatliche Unternehmen lobte.

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Post Postverteilerzentrum Wernberg Weihnachtspost Paket Paketdienst Zustellung Paketzusteller
Die Zahl der Empfangsboxen steigt und beträgt in Österreich aktuell rund 60.000. © Kleine Zeitung / Weichselbraun
 

Die teilstaatliche Post gilt in Österreich als Maßstab bei der verlässlichen Zustellung von Brief und Paket. Der Rechnungshof (RH) attestiert dem Unternehmen im aktuell veröffentlichten Bericht („Qualität der Brief- und Paketzustellung“) hohe Erstzustellquoten bei (bescheinigten) Briefen von rund 80 Prozent und bei Paketen von 91 Prozent. Auch die Zustellgeschwindigkeit erntet Lob der Prüfer. Also alles im grünen Bereich?

Kommentare (13)
robert123456789
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Also

mit dem stammtzusteller funktioniert alles top!!
Alle anderen… jonaja.

Aber - gerade im ländlichen Raum muss man sagen, da ich auch beruflich zu vielen Adressen unterwegs bin - Hausnummern-Schilder kennt fast keiner mehr. Da kann man bei jedem Haus mit der Lupe suchen. Sofern es überhaupt eine gibt.

cnork
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Läuft gut bei uns

.. solange der Stammzusteller im Dienst ist.

Der ist super, bekommt aber auch immer mal wieder Trinkgeld, ein Fläschchen Sekt zu Ostern oder Weihnachten.

Urlaubsvertretungen hingegen sind der Horror.
Bestenfalls gelbe Zettel, anläuten tut keiner obwohl auf Grund Home-Office immer jemand da ist. Diverse Pakete sind erst gar nicht angekommen, sondern wurden an den Absender retourniert.

Achja, wir haben auch immer wieder die Post der Nachbarn bei uns. Es ist ja auch schwer 3 große Schilder auf den EFH in der Sackgasse auf denen A B und C steht auseinander zu halten. Wobei wir das letzte Haus in der Gasse sind.

ebox
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Hauptsache: Post CEO Pölzl kann steigenden Aktienkurs vermelden,

weil posteigene Angestellte immer weniger werden!
Bei mir funktioniert die Paketzustellung bei “posteigenen” Mitarbeitern zu ca. 90%.
Aber da die Post leider auch viele externe Frächter beauftragt, ganz schlimm vor Weihnachten, und diese “postfremden” Zusteller fast wie Lohnsklaven Ihr Dasein fristen ist hier meistens die Qualität unter aller Kritik!
Da wird mein definierter Abstellort komplett ignoriert, Pakete werden am nicht
überdachten Stiegen Aufgang im Regen abgestellt, beim PKW Abstellplatz in den Schneehaufen gepfeffert, oder hinterm Haus unter eine Holzhaufen “versteckt” etc.
Wie mein ehemaliger, jetzt pensionierter Paketzusteller mir erklärte das die “Frächter” bei viel Paketaufkommen die A....loch-Touren (keine Städte oder Ortszentren, nur Landgebiete mit vielen Kilometern und zerstreuten Siedlungen)
bekommen, und die Fahrer dort bis zu 70% mehr Pakete in der gleichen Zeit zustellen müssen ist mir alles klar geworden.

Amordsgaude
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Und ich

hab die beste Postlerin der Welt, genau, pünktlich und total verlässlich! Dass bemerke ich erst immer, wenn sie mal vertreten wird!

pwebhofer
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¯\_(ツ)_/¯

Ich hab ja das Gefühl, das die Beschwerden alle von mir kommen müssen. Bei mir kommt seit Monaten kein Paket mehr regulär an. Von der bescheuerten neuen App ganz zu schweigen. Allerdings ist die Post auch ein wenig alternativlos, wie gesagt wird.

pwebhofer
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+s

dass

Bluebiru
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Oft gibt es nicht einmal den gelben Zettel

Wenn mir nicht der Absender mitgeteilt hätte, dass das Paket bereits bei mir angekommen ist, hätte ich nicht einmal gewußt, dass das Paket schon da sein müßte.

Man hat es einfach auf der Post in einem Fach deponiert, ohne mir überhaupt etwas mitzuteilen.

Baldur1981
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haha

Ein gelber Zettel wäre eh super. Bei uns wurde vom Ersatzpostler einfach die Post gar nicht zugestellt, sondern unbekannt retourniert. Toll, wenn es so faule Postler gibt, die Einschreiben und Briefe nicht zustellen

FamDeutsch
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Eingeschriebene Briefe

Auch hier kommt nur der gelbe Zettel in den Briefkasten. Spannenderweise fertig vorgedruckt. Scheinbar hatte man nicht die Absicht zu läuten. Bei Firmenbetrieb ist Anwesenheit gegeben.

Pelikan22
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Ist ja kein Wunder!

Die Zusteller wechseln ständig und sind daher öfter nicht mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut. Bei uns am Land gibt es vermehrt Einfamilienhäuser hinter einem Gartenzaun. Da muss man erst die Klingel "suchen" was sich die Zusteller oft ersparen und einfach einen Zettel in den Kasten werfen. Pflicht der Benachrichtigung erfüllt und die Verantwortung abgegeben!

kropfrob
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Da liegt aber ...

... die Mitschuld auch beim Empfänger, wenn man bei seinem Haus/Grundstück die Klingel (und manchmal auch die Hausnummer) erst suchen muss.

Baldur1981
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haha

Sorry aber lesen muss der Zusteller können. Wenn trotz klarer Beschriftung Briefe mit unbekannt zurückgehen, ist es Faulheit.

Bluebiru
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@Baldur

Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich Faulheit ist und nicht eher Überforderung. Die Post spart an allen Ecken und Enden und natürlich auch am Personal.

Wenn die Zusteller zu viele Sendungen zustellen müssen, geht sich das mit ihrer Arbeitszeit nicht aus. Da ist es einfacher, in einem Mehrparteienhaus einen gelben Zettel in den Postkasten zu werfen, als in den vierten Stock zu gehen, um die Lieferung abzugeben. Das gleiche gilt für Einfamilienhäuser. Bis der Empfänger am üblicherweise verschlossenen Gartentor ist, vergehen schon mal einige Minuten, die dann nachher fehlen.

Mir sind ja die Zusteller am liebsten, die mir die Sendung einfach über den Gartenzaun werfen. Da habe ich am wenigsten Troubles.