Gewerbe und Handwerk„Wir werden die Fachkräftethematik nicht mehr in den Griff bekommen“

Gewerbe und Handwerk in Österreich fehlen rund drei Milliarden Euro auf den Umsatz von Vorkrisenniveau. In Kärnten sind Stimmung und Auftragslage etwas besser als im Österreichschnitt. Spartenobmann Kronlechner sieht aber vor allem die fehlenden Fachkräfte als Konjunkturbremse.

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Klaus Peter Kronlechner (Gebrueder Tertsche) Kaeltetechnik Klagenfurt
Spartenobmann Klaus Kronlechner: Die Stimmung in Kärnten ist prinzipiell nicht so schlecht © Kleine Zeitung / Weichselbraun
 

Zwei bis drei Milliarden Euro Umsatz fehlen der Gewerbe- und Handwerksbranche 2021 auf Vorkrisenniveau. Die vielversprechende Erholung, die im Verlauf des Jahres 2021 eingesetzt hatte, wurde durch das neuerliche Aufwallen der Corona-Pandemie abrupt gestoppt, zieht Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich, Bilanz. Während in den ersten drei Quartalen ein Umsatzplus von 5,6 Prozent erzielt werden konnte, habe sich die Dynamik im vierten Quartal zusehends abgeschwächt. Für das Gesamtjahr 2021 erwartet die KMU Forschung Austria auf Basis der jüngsten Umfragedaten einen Spartenumsatz von 105 bis 106 Milliarden Euro.

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