"Es wird schon glei dumpa"Lockdown verursacht drei Milliarden Euro Umsatzverlust

Laut einer Studie der Uni Linz kostet der aktuelle Lockdown den Handel täglich zwischen 115 und 140 Millionen Euro. Das entspricht 50 Prozent der gesamten November- und Dezember-Umsätze. "Der Handel steht vor einem Scherbenhaufen."

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© APA/ROBERT JAEGER
 

Der aktuelle Lockdown verursacht im Österreichischen Handel Umsatzverluste von 3,1 Milliarden Euro. Das entspricht 50 Prozent der gesamten November/Dezember-Umsätze, erhob die Johannes Kepler-Universität Linz in einer Studie.
Im November steigen die täglichen Umsatzverluste im stationären Einzelhandel (ausgenommen Lebensmittelhandel) demnach auf 115 Millionen Euro. "Im Dezember wird sich die mittlerweile dramatische Situation weiter zuspitzen, da der stationäre Einzelhandel im Jahresverlauf in diesem Monat üblicherweise die höchsten Umsätze erzielt", sagen die Studienautoren Christoph Teller und Ernst Gittenberger von Institut für Handel, Absatz und Marketing. "Daher werden auch die Umsatzverluste im Dezember im Durchschnitt pro Tag auf 130 bis 140 Millionen Euro steigen."

Kommentare (3)
madermax
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3.000.000.000 €uro

Nur so nebenbei: Hätte man stattdessen jedem Ungeimpften Österreicher 150 Euro als Impfanreiz angeboten, hätte es nur ein Zehntel davon gekostet…

joe1406
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Würde ich nicht so dramatisch sehen ....

Alles was jetzt nicht ausgegeben werden kann, wird halt dann nach dem Lockdown ausgegeben. Der Steuerzahler sollte nicht die Wirtschaft überfördern, haben ja das schon mal mit den Banken gemacht.

Lepus52
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Dramatisch wäre...

wenn Zustände, wie wir sie aus Bergamo kennen, in Österreich ankommen würden. Die Wirtschaft nützt die Gelegenheit zum Jammern, das ist die Sprache der Kaufleute.