Trotz aller Beteuerungen der letzten Tage kommt es nun also doch wieder zu einem bundesweiten Lockdown. Für heimische Betriebe und ihre Beschäftigten bedeute dies "eine Vollbremsung vor Weihnachten", so WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Generalsekretär Karlheinz Kopf. Nun seien "rasch wirkende Wirtschaftshilfen alternativlos". Bei der Ausgestaltung der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung müsse bedacht werden, "dass Lieferketten weiter funktionieren und es zu keinen Einschränkungen in der Produktion und der Versorgung der Bevölkerung kommt", so der Appell. So dürfen Schulschließungen Eltern nicht vor Betreuungsprobleme stellen, "die angekündigten Betreuungsmöglichkeiten für Kinder müssen praxisnah umgesetzt werden und reibungslos funktionieren". Dieser Lockdown als letztes mögliches Mittel in der Pandemiebekämpfung müsse "jetzt die Basis dafür sein, weitere Lockdowns in Zukunft zu verhindern und damit vor allem Planbarkeit für die Zukunft zu schaffen".