2G in Gastro dämpft StimmungSteirische Händler: "Weiteren Lockdown verhindern, der wäre fatal"

Ausgerechnet vor der stärksten Zeit im Jahr („Black Friday“, Weihnachten) fürchtet der Handel einen Lockdown. Die aktuellen Maßnahmen hält man dennoch für richtig.

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Von einem „Stimmungsdämpfer“ spricht Franz Rattenegger. Der Murtaler Schuhhändler und Gremialobmann für Mode- und Freizeitartikel in der steirischen Wirtschaftskammer erwartet, dass sich vor allem die 2G-Regel in der Gastronomie auch auf den stationären Handel auswirken wird. „Das ist ein wichtiger Frequenzbringer für uns in den Innenstädten und Einkaufszentren, diese Einschränkungen beeinflussen auch das Kaufverhalten“, so Rattenegger. Im Handel selbst gilt nun flächendeckend die FFP2-Maskenpflicht, das sei verkraftbar, wenngleich es immer wieder unerfreuliche Diskussionen mit Maskenverweigerern gebe. Insgesamt stehe der Handel hinter den neu in Kraft getretenen Verschärfungen, „das ist bei dieser Infektionslage unumgänglich, außerdem muss unbedingt ein weiterer Lockdown verhindert werden, der wäre für uns alle fatal“.

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