730 Millionen EuroWarum Heta-Gläubiger bei Kärntens Millionen-Angebot zaudern könnten

Ausgleichszahlungsfonds überlegt vorzeitige Zahlung von 730 Millionen Euro an Gläubiger. Ob diese das Geld jetzt haben wollen, bleibt offen.

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Dezenter Hinweis auf das Büro des K-AF in der Klagenfurter Paradeisergasse
Dezenter Hinweis auf das Büro des K-AF in der Klagenfurter Paradeisergasse © USO
 

Zwei Jahre früher als erwartet verwertete die Abwicklungsgesellschaft Heta die Assets der einstigen Hypo-Alpe-Adria. Mit der kürzlich durchgeführten "Endverteilung" gingen 120 von 150 Millionen Euro an den Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (K-AF). Das Geld ist überwiesen, 93 Millionen Euro Eigenkapital und 730 Millionen Euro an Rückstellungen für Gläubiger verwaltet der K-AF laut Bilanz. Eigentlich müsste der K-AF die noch ausständigen 730 Millionen Euro erst dann bezahlen, wenn die Heta aus dem Firmenbuch gelöscht ist, das könnte aber bis zum Jahr 2030 dauern. Nun bietet Kärnten den Gläubigern eine vorzeitige Auszahlung an.

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