3G-System ist vorbereitetSeilbahnen starten mit Millioneninvestitionen in den Kärntner Skiwinter

Trotz enormer Einbußen im Vorjahr haben die Kärntner Seilbahnen sieben Millionen Euro investerit: in Pistenraupen mit Laserscannern, energieeffiziente Schneelanzen, plastikfreie Tickets. Die Buchungslage ist gut, die 3G-Verordnung berücksichtigt.

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Startbereit: Manuel Kapeller-Hopfgartner, Elke Basler, Alexandra Bresztowanszky und  Wolfgang Löscher
Startbereit: Manuel Kapeller-Hopfgartner, Elke Basler, Alexandra Bresztowanszky und Wolfgang Löscher © KLZ/Markus Traussnig
 

Sieben Millionen Euro haben die Kärntner Seilbahnen in die kommende Wintersaison investiert. Schneekanonen wurden durch Schneelanzen getauscht, die nur zehn Prozent der Energie verbrauchen. Das Nassfeld arbeitet heuer erstmals mit plastikfreien Tickets, so genannten Einmaldatenträgerm, für die auch keine Kaution zu bezahlen ist. Bad Kleinkirchheim installiert ab der Kaiserburg-Mittelstation eine Slow Slope, eine Langsamfahrpiste speziell für Genießer und Anfänger. Das Hochrindl eröffnet einen eigenen Webshop, über den Online-Tickets verkauft werden. Die größte Einzelinvestition mit 1,8 Millionen Euro haben die Seilbahnen auf der Gerlitzen getätigt. Auch dort wird Energieeffizienz groß geschrieben. Unter anderem wurde ein neuer Pistenbully mit einem implementiertem Laserscanner gekauft, der beim Präparieren Leerfahrten vermeidet und einen effizienten Einsatz der Beschneiung erleichtert, indem er die Schneehöhe misst. Auch wurden 1000 Meter neuer Ski-Verbindungswege geschaffen. Auch eine dritte Kassa wurde gebaut, um Wartezeiten zu vermeiden. 

Kommentare (1)
Peterkarl Moscher
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5
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Bei diesen Liftpreisen kann sich schon bald keiner Skifahren leisten ! Tagespreise
von 48 Euro bis 52 Euro und das von 9 Uhr bis ca 15.30 Fahrzeit ist schon sehr über-
zogen !