In KärntenBis zu 140 Prozent mehr Sperren des Arbeitslosengeldes

Zahl der Sperren des Arbeitslosengeldes wegen Verweigerung oder Vereitelung eines Jobs stark gestiegen. Zehn Prozent weniger Arbeitslose 2022 erwartet, aber mehr Personen in Kurzarbeit.

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Erste Erfolge zeigen Bemühungen, Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen
Erste Erfolge zeigen Bemühungen, Langzeitarbeitslose in Beschäftigung zu bringen © Markus Traussnig
 

Für den Chef des Kärntner Arbeitsmarktservice (AMS) Peter Wedenig ist die Situation ungewohnt: In den ersten drei Quartalen weist Kärnten die österreichweit geringste Zunahme an Arbeitslosen gegenüber 2019 auf. Seit dem Sommer sind die Zahlen sogar unter Vorkrisenniveau. Weniger Arbeitslose veränderten das Betreuungsverhältnis des AMS spürbar: Statt 300 oder 350 Personen kommen auf eine Beraterin/einen Berater des AMS derzeit 150 Arbeitslose.

Kommentare (1)
sakh2000
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Natürlich ist die ältere Generation

die noch im Berufsleben steht mit Schätzen angereichert und auch lernfähig, -willig bzw. vor allem mit Ruhe und Geduld bei der Arbeit gesegnet, aber wenn 5 Arbeitnehmer gesucht werden bekommt man als Unternehmer statt 5 jungen nur maximal 3 ältere Arbeitskräfte. Die Differenz sind halt nur wenige gewillt auch zu zahlen.