Kommentar Plastikpfand: Besser spät als nie

Es hat lange gedauert, bis die verhärteten Fronten um die Einführung eines Einwegpfands gefallen sind. Es war ein "Krieg" um ein wichtiges, aber im Grunde sehr einfach lösbares Thema, wo Türkis Grün keinen Zentimeter gönnen wollte.

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Claudia Haase
Claudia Haase © Kleine Zeitung
 

Tonnen von Plastikmüll, die regelmäßig aus der Donau, Mur oder Drau gefischt werden, vermutlich weitere Tonnen, die am Grunde der Flüsse zu Mikroplastik geschliffen werden. Zugemüllte Böschungen an Straßen und viele volle Säcke Abfall, die Vereine in freiwilligen Aktionen regelmäßig in Wald und Flur einsammeln. Es brauchte schon ein gerütteltes Maß an selektiver Wahrnehmung, wenn die bestens organisierten Gegner des Einwegpfands steif und fest behaupteten, Österreich habe kein Problem mit Littering, wie das Zumüllen der Landschaft im Fachjargon heißt.

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