Hypo-Projekt in MontenegroHeta-Chefs: "Wir haben auf gar nichts verzichtet"

Heta-Chefs widersprechen der Darstellung, die Abbaueinheit der Hypo habe Projekt in Montenegro viel zu günstig verkauft. Nach Reputationsproblemen zum Start der Heta sei das Verkaufen von Hypo-Altlasten leichter geworden.

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Die frühere Hypo finanzierte unter anderem das Projekt "Bigova Bay" in Montenegro
Die frühere Hypo finanzierte unter anderem das Projekt "Bigova Bay" in Montenegro © Kleine Zeitung Helmuth Weichselb
 

Die Sonntagabend enthüllten Pandora Papers werfen auch ein schiefes Licht auf verschlungene Finanzkonstruktionen um ein Tourismusprojekt in Montenegro namens „Bigova Bay“. Finanziert von der Kärntner Hypo-Alpe-Adria-Bank. Für die offene Forderung von – laut Vertrag – knapp 42 Millionen Euro lukrierte die Abbaueinheit Heta 2017 schlussendlich aber nur 13,1 Millionen Euro. Der Käufer, die „Hydra Commercial Investments LLC“, gehört zur „Royal Group“, einem nahe beim Herrscherhaus der Vereinigten Arabischen Emirate angesiedelten Konglomerat. Die Heta sprach vom „bestmöglich erzielbaren Preis“, erzielt unter Beiziehung von externen Beratern.

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