Sorgen in ChinaMinus acht Prozent: Bitcoin-Kurs bricht erneut ein

Finanzschwierigkeiten eines Immobilienentwicklers in China mehren Sorgen über die Stabilität des Landes, dessen Bevölkerung massiv in Kryptowährungen investiert hat. Der Bitcoin-Kurs bricht daher ein.

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Symbolbild: Münz-Abildungen von Ether, Litcoin und Bitcoin
Symbolbild: Münz-Abildungen von Ether, Litcoin und Bitcoin © AFP
 

Die trübe Stimmung auf den Finanzmärkten hat zum Wochenstart auch Kryptowährungen wie Bitcoin erheblich belastet. Der Bitcoin-Kurs fiel auf der Handelsplattform Bitstamp um etwa acht Prozent auf rund 43.200 Dollar (rund 36.670 Euro). Anfang September hatte die älteste und nach Marktwert größte Digitalwährung noch mehr als 50.000 Dollar gekostet.

Nicht nur der Bitcoin, auch andere Kryptoanlagen wie Ether, XRP oder Dogecoin gerieten am Montag kräftig unter Druck. Teilweise gaben die Kurse prozentual zweistellig nach. Der Marktwert aller derzeit knapp 12.000 Digitalwährungen fiel unter die Marke von zwei Billionen Dollar. Der im Frühjahr erzielte Rekordwert von rund 2,5 Billionen Dollar ist derzeit außer Reichweite.

Als Grund für die Kursverluste wurden Sorgen wegen der Finanzprobleme des Immobilienentwicklers Evergrande aus China genannt. Anleger fürchten negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Digitalwerte wie Bitcoin gelten als riskante Finanzanlagen, deren Kurse erheblich schwanken können. Eine trübe Aktienmarktstimmung lastet deshalb in aller Regel auch auf den digitalen Anlageformen.

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kumberg
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Die Gier

ist a Schwe...

FartMaster3000
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Der Kurs kann

nur einbrechen wenn er davor hochgegangen ist 😉